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Passivhausgeeignetes Lamilux Oberlicht als „phA Advanced Component“ eingestuft

(25.6.2012) Mit nationalen Verordnungen machen sich die meisten Länder der Europäischen Union an die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie. Sie verlangt bis 2020 Niedrigstenergie­gebäude bei Neubauten, damit bis 2050 in den EU-Ländern mit einem um 80 Prozent reduzierten Primärenergiebedarf ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht ist. Somit sind die energetischen Qualitäten von Bauelementen das Maß aller Dinge im zeitgenössischen und modernen Bauen – und das Passivhaus als Energieeffizienz-Standard ist in aller Munde.

Architekten und Planer unterstützt der Tageslichtsysteme-, RWA- und Steuerungstechnikhersteller Lamilux mit einem pas­sivhausgeprüften Oberlicht bei der Umsetzung von Passivhäusern: Das Lamilux CI-System Glas­element FEenergysave ist vom Passivhaus-Institut als weltweit erstes pas­sivhausgeeignetes Oberlicht zertifiziert worden. Das energetisch hochwertige Tages­lichtelement für das Flachdach hat dabei mit der Klassifizierung als phA Advanced Component die höchste Effizienzeinstufung erreicht.

Das Lamilux CI-System Glaselement FEenergysave ist die Weiterentwicklung des etablier­ten Tageslichtelements (Lamilux CI-System Glaselement FE). Es findet sich in ganz unterschiedlichen  Stückzahlen in vielen Flachdächern von Industrie-, Verwaltungs- und Schulgebäuden, Messe- und Sporthallen sowie Repräsentativbauten und privaten Wohngebäuden.

Doppelte Effizienz durch optimiertes Dämmsystem

In dem jetzt zertifizierten Oberlicht-Einzelelement werden gemäß den Passivhaus-An­forderungen immer Verglasungen eingesetzt, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus drei Scheiben mit Argon-Füllung in den Zwischenräumen bestehen. Davon ver­fügen zwei Scheiben über eine Low-E-Beschichtung. Den Abstandhalter bildet die „warme Kante“ mit Superspacer. Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) des 54 Millimeter starken Verglasungspaketes (Ug) beläuft sich auf 0,84 W/m²K in der horizontalen Einbaulage.

Für den Rahmen wurde ein neues Dämmsystem entwickelt, in dem ein Kombinationsdämmkern den Dämmblock und den Iso­liersteg in einem Bauteil darstellt. Zum einen nimmt das Glas­auflager die hohe Last der Verglasungselemente auf. Zum an­deren weist der Rahmen einen sehr niedrigen Wärmedurch­gangskoeffizienten (Uf = 0,61 W/m²K) auf.

USL-Wert von 0,84 W/m²K

Für das gesamte Tageslichtelement hat das Passivhaus-Insti­tut Darmstadt auf der normativen Grundlage der DIN EN ISO 10077-1 und 10077-2 einen USL-Wert von 0,84 W/m²K er­mittelt. Denn der Wärmedurchgangskoeffizient zählt zu den Hauptkriterien einer erfolgreichen Zertifizierung: Für den hori­zontalen Einbau im Dach muss er unter 1,10 W/m²K liegen.

Für die Prüfer spielen bei der Passivhaustauglichkeit allerdings noch weitere Aspekte eine große Rolle. Das Hygienekriterium: Um Tauwasserausfall und Schimmelbildung zu vermeiden, muss sich in der thermischen Darstellung der Verlauf der 12,6° C-Isotherme bei einer Außentemperatur von -5°C, einer Innen­temperatur von +20°C und einer relativen Luftfeuchte von 50 Prozent beständig innerhalb der Konstruktion bewegen. Dies ist offenbar beim Lamilux CI-System Glaselement FEenergysave der Fall.

Des Weiteren die Wärmeverluste: Sie werden für den Bereich des Rahmensystems und der „warmen Kante“ errechnet und durch ψopak ausgedrückt. Je kleiner dieser Wert ist, desto höher ist die Effizienzklasse. Beim CI-System Glaselement FEenergysave liegt dieser unter dem für die Passivhaus-Klassifizierung als „phA – Advanced Component“ eingestuften Höchstwert von 0,110 W/mK.

Weitere Informationen zum CI-System Glaselement FEenergysave können per E-Mail an Lamilux angefordert werden.

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