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Schutz, Schutz, Schutz - Türen mit Zusatznutzen

(22.9.2009) Ob Feuerwiderstand, Wärmedämmung oder Einbruchschutz - spezielle Innenlagen und Ausstattungsmerkmale verleihen einer Türkonstruktion den gewünschten Zusatznutzen, während sich die äußere Gestaltung in das jeweilige Design einfügen kann.

Brandschutz

Feuer- und Rauchschutztüren sind mit einem speziellen Stabilisator versehen, der das Türblatt auch bei den extremen Temperaturen eines Brandes vor Verformung schützt. So ist sichergestellt, dass weder Rauch noch Feuer in einen Raum eindringen können. Mit der Feuerwiderstandsklasse T 30 halten die Türen den Flammen eine halbe Stunde lang stand. Eine Bodendichtung, die sich automatisch absenkt, verschließt den Spalt zwischen Boden und Türfutter. Dies gewährleistet, dass nur wenige Brandgase diese Schwachstalle durchdringen können. Jede Feuer- und Rauchschutztür ist zudem mit einem Türschließer versehen, der die geöffnete Tür automatisch ins Schloss fallen lässt.

Wärmeschutz

Seit der Energieeinsparverordnung (EnEV) werden Innentüren mit in die Berechnung des Gebäudeenergiebedarfs einbezogen. Verschiedene Hersteller haben daher ein spezielles Wärmedämm-Türelement entwickelt, das einen besonders geringen Wärmedurchgangskoeffizienten aufweist. Um dem Verzug zwischen einem beheizten und einem unbeheizten Raum vorzubeugen, sind diese Türelemente mit der Klimaklasse III ausgestattet.

Schallschutz

Eine Mittellage aus Vollspan oder einer speziellen Dämmeinlage sorgt bei den Schallschutz-Türelementen für Ruhe. Zusätzlich ist - ähnlich wie bei den Brandschutztüren - eine automatische Bodendichtung integriert. Sie verhindert, dass Schall unter dem Türblatt durchdringt, und beugt gleichzeitig einem unangenehmen Luftzug vor.

Einbruchschutz

Schutz vor Einbrechern bieten Einbruch hemmende Türen. Durch das Zusammenspiel einer verstärkten Konstruktion und speziellen Sicherheitsbeschlägen erfüllen die entsprechenden Türen die Widerstandsklassen WK 1 bis WK 3. Sie sind mit einem Stahlaufnahmeelement, das siebenfach an der Futterrückseite verschraubt ist, Stahlmontagebändern und einem Sicherheitsschließblech mit Stahlhalteplatte ausgestattet.

Strahlenschutz

Unter anderem für den Einsatz in Arztpraxen mit eigenem Röntgengerät werden die Strahlenschutztüren entwickelt. Sie sind je nach Türtyp auf jeder Seite mit einer 0,5 bis 2 Millimeter dicken Bleieinlage versehen. So ist höchste Sicherheit gewährleistet, ohne dass der harmonische Designverbund aller Innentüren gestört wird.

Weitere Informationen zu Türen mit Zusatznutzen können per E-Mail an Prüm-Türenwerk angefordert werden.

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