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Pro Passivhaus e.V. gegründet

(23.8.2009; Homepage ergänzt am 12.11.2009) Am Dienstag 3.6.2008 wurde in Stuttgart zunächst die Initiative Pro PassivHaus gegründet. Aus dieser Initiative ist nun der gemeinnütziger Verein "Pro Passivhaus" (PPH) hervorgegangen, der Ende Juli von insgesamt zwölf Gründungsmitgliedern in Darmstadt ins Leben gerufen wurde. In Form eines deutschlandweit agierenden Verbandes will der Verein sämtliche Belange des energieeffizienten Bauens mit Passivhaus-Technologie fördern und verbreiten. "In erster Linie soll die Anzahl an Neubauten nach dem Standard des Darmstädter Passivhaus Institutes steigen", betont Architekt Roland Matzig, erster Vorsitzender des Vereins. Mitglied können sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen werden, die mit dem Bauen gemäß Passivhaus-Standard vertraut sind und mit dem PPH-Zertifikat Neukunden gewinnen wollen.


... in mehreren Präsentationen gesehen auf dem Innovationstag von Variotec (Bild vergrößern)

Umweltschonende, ressourcensparende Lebensräume schaffen und die Gesundheit, den Komfort und die Leistungsfähigkeit der Nutzer sichern: Diese Ziele stehen im Zentrum des neu gegründeten Vereins "Pro Passivhaus" (PPH) mit Sitz in Frankfurt. Ende Juli trafen sich die zwölf Gründungsmitglieder in Darmstadt und beschlossen die Satzung des Vereins. Zu ihnen gehören:

PPH versteht sich als ergänzendes Instrument zu schon vorhandenen Strukturen in der Passivhausbranche. Im Sinne eines Dachverbandes sollen in Zukunft neue Mitglieder gewonnen und bestehende Vereinigungen integriert werden. Gerade in Zeiten steigender energetischer Anforderungen sieht der Verein eine große Notwendigkeit darin, Informationen und Wissen zur Passivhaus-Technologie einer breiten Schicht zugänglich zu machen. Bedeutsam hierfür ist die enge Zusammenarbeit mit dem Passivhaus Institut in Darmstadt. Gemeinsam mit dem renommierten Institut will der Verein die energetischen Anforderungen an Passivhäuser zum gesetzlich verbindlichen Standard für Neubauten machen. Im Gebäudebestand soll der Einsatz von Passivhaus-Komponenten bei der energetischen Sanierung gefördert und somit eine Optimierung der CO₂-Reduktion erreicht werden. Zu diesem Zweck fördert der Verein unter anderem die entsprechende Forschung und Lehre in diesem Bereich.

Bei Pro Passivhaus kann jeder Mitglied werden, der aufgrund seiner Tätigkeit mit dem Bauen gemäß Passivhaus-Standard verbunden ist - vom Handwerker, über den Architekten bis zum Baustoff-Hersteller. Zentrales Aufnahmekriterium ist das Erfüllen bestimmter Qualitäts-Anforderungen: So müssen Hersteller beispielsweise zertifizierte Produkte anbieten, Handwerker und Planer Passivhauserfahrung vorweisen. "Aber auch Interessenten, die sich erst mit dem Thema Passivhaus vertraut machen wollen, ermöglichen wir einen Zugang zum Verein. Unser Ziel ist eine breitgefächerte Mitgliedschaft, um einen weitreichenden Austausch zu ermöglichen", betont Roland Matzig.

Mitglieder sollen an Messeauftritten, Kongressen oder anderen Veranstaltungen teilnehmen können. Mittelfristig soll eine Mitgliederzeitung angeboten werden, um die Kommunikation innerhalb des Vereins zu stärken. Auch Werbemittel wie beispielsweise Filme zum Passivhausbau sollen den Mitgliedern kostenfrei zur Verfügung stehen. "Die Teilnahme bei Pro Passivhaus hat sich für die Unipor-Ziegel-Gruppe schon jetzt bezahlt gemacht", betont Unipor-Geschäftsführer Dr. Thomas Fehlhaber, zugleich zweiter Vorsitzender des Vereins. "Das haben wir vor allem in Vertriebsgesprächen festgestellt. Die Mitgliedschaft bei PPH fördert unser Image und wir sind immer aktuell informiert."

Informationen zu "Pro Passivhaus e.V." können per E-Mail an Pro Passivhaus angefordert werden. Interessierte erhalten dann die Satzung des Vereins sowie das offizielle Anmeldeformular. Journalisten und Redakteure können per E-Mail an dako pr Presseunterlagen anfordern.

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