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Brandschutz bei Holzfachwerkwänden

<!---->(28.9.2010) Weil Holz ein brennbarer Baustoff ist, muss diesem Aspekt bei Fachwerkbauten besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Experten wissen zwar, dass grundsätzlich Fachwerkhäuser im Brandfall gar nicht so schlecht dastehen, weil die verkohlenden Oberflächen der Balken für einen gewissen Eigenschutz sorgen und dadurch die statischen Eigenschaften relativ lange erhalten bleiben. Dennoch stehen beim Brand in Fachwerkbauten wie bei jedem Brandfall Leib und Leben der Bewohner sowie erhebliche Sachwerte auf dem Spiel. Und häufig handelt es sich auch bei den Fachwerkhäusern selbst um unwiederbringliche historische Bausubstanzen - oft mit Denkmalcharakter.

Gerade bei historischen Bauten entspricht der Brandschutz zumeist nicht den heutigen Möglichkeiten und Anforderungen. Ein spezielles Problem bei Fachwerkbauten besteht darin, dass sich aus optischen und technischen Gründen nicht alle heutigen Verfahren des vorbeugenden Brandschutzes anwenden lassen - insbesondere dann nicht, wenn Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen sind. Solchen Immobilien deshalb weniger Brandschutz angedeihen zu lassen, ist trotzdem nicht hinnehmbar, zumal es wirksame Lösungen gibt, die sich verhältnismäßig einfach und ohne Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes sowie ohne Eingriffe in die eigentliche Bausubstanz umsetzen lassen.

Eine dieser Lösungen, die sich überdies mit überschaubarem finanziellem Aufwand realisieren lässt, ist die Bekleidung der inneren Fachwerk-Wandflächen mit Vermiculit-Platten. Im Brandschutz vermag dieser ökologische Naturbaustoff, der sich ohne gesundheitsgefährdende Feinstaubbildung verarbeiten lässt, ganz Erstaunliches zu leisten:

  • So wird beispielsweise durch Bekleidung mit einer lediglich 16 mm dicken Miprotec M-Platte der Essener Techno-Physik Group eine 90-minütige Feuerwiderstandsdauer erzielt. Voraussetzung ist, dass die Gefache des Fachwerks vollständig mit Mauerwerk oder Porenbetonsteinen ausgekleidet sind.
  • Ist das Fachwerk nicht massiv ausgefacht, genügt die Verkleidung mit einer doppelten Lage 25 mm dicker Miprotec R-Platten mit Stahlblechwinkeln, um die Anforderung an den Brandschutz zu erfüllen.

Weitere Informationen zum Brandschutz mit Miprotec M-Platte bei Holzfachwerkwänden können per E-Mail an Miprotec/Techno-Physik angefordert werden.

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