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Kaufen oder Mieten? Die Kaufpreisspanne liegt bei 10 bis 61 Jahresnettokaltmieten

(30.7.2017) Trotz steigender Immobilienpreise ist in vielen Regionen Deutschlands Kaufen immer noch lohnender als Mieten. Gleichwohl heißt es jedoch „Augen auf beim Immobilienkauf", denn die Kaufpreise haben die Mieten mitunter auch weit abgehängt. Experten raten dann dazu, das Investment in eine Immobilie sehr sorgfältig zu prüfen.

Der Postbank Wohnatlas 2017, für den das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) die Immobilienmärkte bundesweit unter die Lupe genommen hat, gibt einen Überblick über das regionale Verhältnis von Kauf- und Mietpreisen:


Entscheidend für die Bewertung eines Immobilieninvestments ist bei einer günstigen Entwicklung der Haushaltszahlen und der Einkommen in einer Region das Verhältnis der Jahresnettokaltmiete zum Kaufpreis: Wie viele durchschnittliche Jahresmieten kostet eine normal ausgestattete 100-m²-Wohnung? Je kleiner der Vervielfältiger ausfällt, umso höher die Ertragschancen ...

  • sowohl für Selbstnutzer, die keine steigenden Mieten mehr zahlen möchten,
  • als auch für Investoren respektive Vermieter, die mit den Mieteinnahmen die Immobilie finanzieren wollen.

„Wohnimmobilien zu vergleichsweise moderaten Preisen finden sich in 195 der 402 Landkreise und kreisfreien Städte“, erläutert Georg Hoogendijk, Geschäftsführer der Postbank Immobilien GmbH. „Dort werden für den Kauf einer Immobilie nicht mehr als rund 20 Jahresnettokaltmieten fällig, in 51 Kreisen sogar nur bis zu rund 15 Jahresmieten.“ Bundesweit reicht die Spanne ...

  • von zehn Jahresnettokaltmieten im thüringischen Kyffhäuserkreis
  • bis zu knapp 61 im Landkreis Nordfriesland, zu dem die begehrten Lagen auf Sylt gehören.

Große Unterschiede zwischen Stadt und Land

Besonders hoch in Relation zu den Mieten sind die Kaufpreise in einer Reihe von Kreisen in Süddeutschland und an der Küste:

  • Die positive Wirtschaftsentwicklung im Süden der Republik zieht immer mehr Arbeitnehmer an, zusätzlich befeuern die niedrigen Zinsen die Nachfrage am Immobilienmarkt.
  • Eine Sonderentwicklung gibt es an Nord- und Ostsee. Hier sind vor allem Ferienimmobilien begehrt.

Die Mehrheit der Kreise, in denen die Kaufpreise bis auf das 25-fache und mehr der örtlichen Jahresmieten angestiegen sind, liegt in Bayern.  Ähnlich sieht es bundesweit in den großen Städten aus, während auf dem Land im Verhältnis zu den örtlichen Mieten noch günstigere Preise zu finden sind.

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