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„Sägerau“ als Auszeichnung und nicht als Makel

(13.8.2018) Was früher als Makel bei Holzböden galt, ist heute bei Insidern beliebt: Sägespuren in Holzdielen sind nicht nur optisch interessant, sie verleihen dem Boden auch eine erhöhte Widerstandsfähigkeit.

alle Fotos © S. Fischbacher Living 

Durch die Sägeraubehandlung von Parkett entsteht eine sinnliche Kombination aus Optik und Haptik. Diejenigen, die sich bewusst dafür entscheiden, wollen spüren, dass es sich um Echtholz handelt. Dennoch sollte der Boden keine allzu tiefen Rillen aufweisen und gleichmäßig bleiben.

Der Produktionsvorgang eines Sägeraubodens ist alles andere als simpel: Zuerst entfernen Maschinen die Baumrinde. Die entstandenen Stämme werden zu Brettern zugeschnitten und über drei Monate an der Luft getrocknet. Dabei verzieht sich das Holz leicht, und deshalb kann es erst anschließend zu den fertigen Parkettstäben weiterverarbeitet werden.

Nach der Sortierung der getrockneten Bretter werden die Parkettstäbe zurechtgesägt und komplett abgeschliffen, bis sie ganz glatt sind. Erst jetzt kommt die Spezialbehandlung „Sägerau“ zur Anwendung. Mit einer speziellen Maschine werden die Parkettstäbe nachbearbeitet: erst wird eine Schicht durch Ansägen abgetragen, dann wird wieder geglättet. Die weichen Bestandteile des Holzes verschwinden und die harten bleiben zurück, so dass  sägeraue Holzböden als vergleichsweise robust gelten: Die Gefahr von unschönen, sichtbaren Kratzern ist gering.

Nach der Oberflächenbehandlung können die fertigen Parkettstäbe geölt werden, um eine Vielzahl an unterschiedlichen Oberflächenfarben zu erzeugen. S. Fischbacher Living verspricht zudem, dass verschütteter Rotwein durchaus mehrere Minuten ohne sichtbare Rückstände auf dem Boden verbleiben darf, bevor er aufgewischt werden muss.

Weitere Informationen zu sägerauem Parkett können per E-Mail an S. Fischbacher Living angefordert werden.

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