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Eurobaustoff meldet hitzebedingte Verschnaufpause im Juni


  

(21.7.2019) Hitze, Feier- und Brückentage im Monat Juni haben zu einer Verschnaufpause auf den Baustellen geführt - dies macht sich auch in den Einkaufsvolumen der Eurobaustoff bemerkbar. Die Handelskooperationen verweist aber trotz allem auf eine positive Entwicklung im ersten Halbjahr und bleibt mit einem Plus von 4,7% gegenüber dem Vorjahr im Plan: Das Einkaufsvolumen stieg auf 3,26 Mrd. Euro. „Das ist für uns ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis“, bestätigt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff-Geschäftsführung. „Die gesamte Branche befindet sich derzeit auf einem Höchstlevel, auf dem es schwieriger wird, immer wieder etwas on top zu setzen, zumal unsere Branchenprobleme - Logistik, Fachpersonal, Handwerk, Bauland - noch immer nicht gelöst sind.“

Den größten Beitrag zu der positiven Entwicklung innerhalb des ersten Halbjahres leisteten die drei umsatzstarken Bereiche:

  • Im Hochbau (+6,2 %) setzen vor allem die Sortimente Putze/WDVS sowie Rohbau-/Wandbaustoffe ein deutliches Zeichen für den anhaltenden Wohnungsneubau.
  • Im Tief- und Galabau (+7,2%) hat der Galabau wertmäßig den größeren Wachstumsschub zu verzeichnen, prozentual ist aber der Tiefbau kräftiger gewachsen.
  • Bei Trockenbau und Dämmstoffen (+5,8%) hat der Trockenbau seine Position deutlich weiter ausgebaut.

Darüber hinaus wurden im Warenbereich Holz und Bauelemente (+2,2%) erfreuliche Zuwächse bei den Bauelementen generiert (+2,4%), die fast die Hälfte des Bereichs-Umsatzes ausmachten. Ein zweistelliges Wachstum erzielten hier die Produktbereiche Fenster / Haustüren und Stahl. Innentüren und Treppen lagen dagegen im niedrigen einstelligen Bereich. Im Bereich Holz (+3%) waren es vor allem die Segmente Holzimport (+16,2%), Holzhandel (+7,8%) und Konstruktionsholz (+15,2%), die einerseits das schwache Schnittholzgeschäft (-6,5%) ausglichen, andererseits den Hauptanteil an der positiven Entwicklung im Holzbereich trugen.

Sehr erfreulich zeigte sich die Handelskooperation hinsichtlich des Geschäfts mit der Fliese, in dem sich das Einkaufsvolumen um 7,3% steigerte. Neben einer generell guten Geschäftsentwicklung haben sich hier zusätzlich noch Veränderungen im Gesellschafterkreis ausgewirkt.

Mit mehr Schwung läuft die Arbeit derzeit auf dem Dach. Ein stabiler Markt sowohl im Steil- als auch im Flachdach sorgen für moderate Umsatzzuwächse. So wurden für den Warenbereich Dach & Fassade / Baumetalle (+2,3 %) wieder erfreuliche Zahlen vermeldet - trotz eines extremen Umsatzeinbruchs im Juni wegen der tropischen Temperaturen vielerorts.

Auch der Einzelhandel litt unter der Hitze im Juni. Quer durch alle Produktbereiche kam es zu Umsatzrückgängen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Durch die vorangegangenen erfolgreichen Monate des Jahres 2019 konnte aber ein kumulierter Umsatz per 30. Juni von plus 1,4 % erreicht werden.

„Die ersten Juli-Tage zeigen uns schon wieder, dass der alte Schwung zurückkommt. Unsere Gesellschafterhäuser ordern kräftig, unser Einkaufsvolumen ist deutlich angestiegen“, bestätigt Hartmut Möller, Geschäftsführer und zuständig für die Warenbereiche. „Wir sind sicher, dass wir die Umsatzeinbußen aus dem Juni in der zweiten Jahreshälfte auffangen und so die kräftige Entwicklung der ersten fünf Monate fortsetzen können. Denn die Baukonjunktur läuft nach wie vor auf sehr hohem Niveau.“

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