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(Wertmäßig) 40% mehr importierte und 65% mehr exportierte Klimageräte als vor 10 Jahren

(18.8.2020) Die Zahl der Hitzetage in Deutschland nimmt zu - und damit wächst auch der Bedarf an Klimaanlagen. Wie das Statistische Bundesamt jetzt mitgeteilt hat, stieg der Import von Klimageräten (und Teilen davon) in den vergangenen zehn Jahren wertmäßig um knapp 40% auf 1,9 Mrd. Euro im Jahr 2019. Zu Klimageräten gehören in diesem Kontext u.a. auch ...

  • motorbetriebene Ventilatoren und Kompaktgeräte,
  • Klimaanlagen für Autos und
  • Wärmepumpen mit Kühlfunktion.

Besonders deutlich ist der Anstieg bei Klimaanlagen, die in Gebäuden befestigt oder als Standgeräte verwendet werden können: Hier gab es seit 2010 ein Importplus von 72% (2019: 146 Mio. Euro).

Corona: Autoklima schwächelt, Gebäudeklima boomt

Während der Corona-Krise nahm der Import von Klimageräten insgesamt ab: Er lag im Zeitraum von Januar bis Mai 2020 bei einem Wert von 763 Mio. Euro und damit 11% unter dem des Vorjahreszeitraums (857 Mio. Euro). Rückgänge waren vor allem bei den Klimaanlagen für Kraftfahrzeuge zu verzeichnen (-43,7%), während die Importe von Klimakompaktgeräten, die in Wohngebäuden zum Einsatz kommen, um 90,4% anstiegen.

Mehr Performance beim Export als beim Import

Die meisten nach Deutschland eingeführten Klimageräte und Teile davon kamen 2019 aus Tschechien (wertmäßiger Anteil am Gesamtimport: 19%), gefolgt von Italien (12%) und China (10%). Die Volksrepublik war im selben Jahr auch wichtigster Abnehmer von Klimageräten aus Deutschland (Anteil am Gesamtexport: 9%), vor Frankreich (8%) und Österreich (7%). Insgesamt nahm der Export von Klimageräten aus Deutschland seit 2010 wertmäßig deutlicher zu als der Import: um 65% auf 1,8 Mrd. Euro.

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