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Amphibienschutz rund um Verkehrswege

(10.3.2021) Straßen verbinden Menschen und beschneiden immer wieder auch die Lebensräume von Tieren: Insbesondere Amphibien sind bei ihren Wanderungen im Bereich von Straßen erheblichen Gefahren ausgesetzt. Nicht selten werden Jung- und Alttiere beim Überqueren verletzt oder sogar getötet, Lokalpopulationen voneinander getrennt. Die Maibach VuS GmbH aus Gescher will das ändern.

Fotos © Maibach VuS 

Feuersalamander, Gras- und Springfrosch oder Erdkröte - sie alle legen bei ihrer alljährlichen Frühjahrswanderung zwischen Landlebensraum und Laichgewässern erhebliche Entfernungen zurück. Der Weg führt dabei oftmals auch über Verkehrswege. Um die Tiere bei der Querung zu schützen, müssen entsprechende Maßnahmen frühzeitig geplant und fachgerecht ausgeführt werden - zumal sie aufgrund naturschutzrechtlicher Anforderungen eigentlich bereits fester Bestandteil des Straßenbaus sind.

So haben der Bund- und Länderarbeitskreis „Amphibienschutz“ des Ausschusses „Landschaftspflege und Naturschutz im Straßenwesen“ unter Mitarbeit der Naturschutzbehörden einiger Länder bereits im Jahr 2000 das „Merkblatt zum Amphibienschutz an Straßen“ (MAmS) erstellt. Im selben Jahr gründete Geschäftsführer Benno Blömen Maibach VuS: „Straßen- und Verkehrssicherheit gehörte von Anfang an zu unseren Haupttätigkeitsfeldern – der Umwelt- und Artenschutz gehört selbstverständlich mit dazu“, betont Herr Blömen. Daher beschäftigt sich das Unternehmen von Beginn an mit dauerhaften sowie saisonalen Lösungen in diesem Bereich.

Stationär und mobil

Immer noch fallen laut des Bundesfachausschusses für Feldherpetologie und Ichthyofaunistik des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) alljährlich Millionen Amphibien dem Straßenverkehr zum Opfer. Zusätzlich behindern Bordsteinkanten ihre Wanderungen und auch Abwasserschächte werden oft zur tödlichen Falle. „Dauerhafte Leiteinrichtungen und Tunnel als Durchlässe unter den Straßen ermöglichen hier eine unbeschadete Überquerung“, verspricht Herr Blömen.


  

Zusätzliche Stopprinnen, über die sich Amphibien in der Regel nicht hinwegbewegen können, sorgen im Bereich von Wirtschaftswegen, Feldzufahrten und Straßeneinmündungen für einen durchgängigen Verlauf (Bild rechts).

Neben dauerhaften Leiteinrichtungen aus Stahl bietet Maibach VuS auch temporäre Schutzzäune aus witterungsstabilen, reißfesten Folien an. Die Wahl des passenden Systems hängt dabei stark von den örtlichen Gegebenheiten sowie vom Artenspektrum und der Größe der wandernden und zu schützenden Amphibien ab. Dazu entwickeln die Mitarbeiter des Unternehmens gemeinsam mit den Auftraggebern projektbezogen individuelle Konzepte. „Dabei blicken wir heute auf unsere Erfahrungen aus über 20-jähriger Tätigkeit in diesem Bereich zurück. Dadurch sind wir in der Lage, unsere Systeme kontinuierlich weiterzuentwickeln“, resümiert Herr Blömen.

Weitere Informationen zum Amphibienschutz können per E-Mail an Maibach VuS angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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