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AccessOne von CES kombiniert konventionelle  Zutrittskontrolle mit mechatronischer Schließtechnik

(5.11.2021) Zutrittskontrollzentralen oder auch Controller genannt, die sowohl die Türsteuerung als auch die Türenüberwachung übernehmen, können in der Regel eine Vielzahl von Türsituationen abbilden - von der einfachen Türöffnung bis zur komplexen Schleusensteuerung mit einer Vielzahl von Parametern. Dabei arbeiten die Controller im Falle von AccessOne, dem neuen Zutrittskontrollsystem von CES, vollständig stand-alone. Das bedeutet, dass auch bei Ausfall der Netzwerkverbindung zur übergeordneten Zutrittskontrollzentrale, der Steuerungs- und Verwaltungssoftware, die Controller eigenständig und ohne Funktionseinschränkung weiter für die Sicherheit an den Türen sorgen können.

Fotos © CES 

Darüber hinaus updaten die Controller bei jedem Lesevorgang am Zutrittspunkt die Berechtigungen auf den Schließmedien oder Ausweisen. Durch das Update wird gleichzeitig auch die Sicherheit für die Offline-Mechatronik-Schließgeräte, die wesentlicher Bestandteil einer modernen Zutrittskontrollanlage sind, überwacht und aktualisiert. Die Sicherheit der Innenbereiche wird damit bereits an der Eingangstür definiert.

In Industriebetrieben beginnt die Zutrittskontrolle an den Werkstoren und dort häufig an Vereinzelungsanlagen mit Drehkreuzen. Hier wird sowohl der Eingang als auch der Ausgang gesteuert und überwacht. Wer in das Unternehmen hineingegangen ist, darf erst dann wieder hinein, wenn er das Unternehmen vorher auch verlassen hat. Funktionen wie die Anti-Passback-Steuerung machen das mit der AccessOne einfach möglich.

AccessOne-Systemaufbau

Auch an eine 2-Faktor-Authentifizierung, wie sie bei kritischen Infrastrukturen wie Gas-Verteilanlagen oder Umspannwerke verlangt werden könnte, wurde gedacht: Neben dem berechtigten Zutrittsmedium sollte daher mindestens eine weitere Authentifizierung, wie ein PIN-Code, abgefragt werden. Verschiedene AccessOne-Leser und -Updater verfügen deshalb neben dem RFID-Leser über ein PIN-Pad.

Integration in Einbruchmeldeanlagen

Wenn beim Verlassen des Gebäudes Einbruchmeldeanlagen scharf geschaltet werden müssen, kann der Controller über frei parametrierbare I/O-Funktionen dies übernehmen. Zugleich wird nach der Scharfschaltung die Tür auf den ordentlichen Verschluss hin überwacht. Wird der Verschluss ohne vorherige Authentifizierung geöffnet, dann wird automatisch ein Alarm an die Einbruchmeldeanlage weitergegeben. Diese Anwendung ist auch für kleinere Gewerbebetriebe mit wenigen Türen geeignet.

An den Lesern/Updatern werden die Berechtigungen auf den Schließmedien beim Zutritt aktualisiert. 

Zutritt kann auch Zufahrt bedeuten

Des Weiteren können mit AccessOne Schranken oder Tore vor Parkgaragen oder Parkhäusern gesteuert werden. Die Erkennung der berechtigten Fahrzeuge erfolgt entweder über Weitbereichsleser, die UHF-Transponder am Fahrzeug bereits aus großer Entfernung und bei der Anfahrt erkennen können, oder aber über die Erkennung des Kennzeichens durch ein Kamerasystem. Beide Anwendungen sind direkt an die Controller anschließbar und werden über die Verwaltungssoftware organisiert. So lassen sich neben der Steuerung der Zufahrt gleich auch noch die Parkplätze im Parkhaus organisieren. indem die optionale Parkplatzsteuerung der AccessOne Software weiß, wie viele Parkplätze bereits belegt sind und die Ein-und Ausfahrt entsprechend steuert.

Bei großen Unternehmen sind unter Umständen einige Werkszufahrten für schwere Fahrzeuge unpassierbar. Hier können dann AccessOne-Controller, nachdem das Kennzeichen des Fahrzeugs bereits bei der Annäherung erkannt wurde, eine Ampelanlage steuern und gegebenenfalls Sicherheitspoller absenken und die Zufahrt zum Werksgelände freigeben - oder eben auch nicht.

Freie Spindwahl inbegriffen

Mit dem gleichen Zutrittsmedium, mit dem der Zutritt am Personaleingang geregelt wird, lässt sich ein freier Spind öffnen und sicher verschließen. Sollte am Ende eines Arbeitstages vergessen worden sein, welcher Garderobenschrank belegt wurde, helfen Infoterminals: Nach dem Lesen des Zutrittsmediums erhält man über das Display des Terminals die Auskunft, welcher Schrank der richtige ist.

Fazit

AccessOne wird von CES als der ideale Mix aus konventioneller Zutrittskontrolltechnik und mechatronischer Schließtechnik kommuniziert - gepaart mit einem hohen Maß an Funktionalität. Die Skalierbarkeit des Systems von einigen wenigen Türen und Mitarbeitern bis hin zu 16.000 Online-Lesern und 100.000 Offline-Schließgeräten sowie bis zu 200.000 aktiven Zutrittsmedien wie Ausweisen, Schlüsselanhängern oder Elek­tro­nik-Schlüsseln macht die Zutrittskontrolle für praktisch jede denkbare Anwendung möglich.

Weitere Informationen zur Modularen Zutrittskontrolle AccessOne können per E-Mail an CES angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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