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Foamglas: Flachdachlösungen für klimaresiliente Städte

(12.1.2026) Die zunehmende Versiegelung belasten urbane Räume. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Flachdach als multifunktionale Gebäudefläche an Bedeutung, zur Regenwasserrückhaltung, als begrünte Ausgleichsfläche oder für die Energiegewinnung. Kompaktdachsysteme mit Foamglas können hierfür eine technisch belastbare Grundlage sein. Diese sind zudem für den Einsatz unter extremen Klimabedingungen ausgelegt.

Beim Neubau der Ralf Bohle GmbH in Reichshof-Wehnrath sichert das Foamglas Kompaktdach die Nutzung und Begrünung des Flachdachs. (Bild: Foamglas) 

Der Dämmstoff Foamglas besteht aus hermetisch geschlossenen Glaszellen und ist vollständig wasser- und dampfdicht. Dadurch bleibt das Material auch bei dauerhaftem Wasseranstau, z.B. bei Retentions- oder Gründächern, formstabil und funktionsfähig. Eine Verrottung findet nicht statt, die Dämmleistung bleibt über Jahrzehnte erhalten. Die Dampfdichtheit trägt zusätzlich zum Schutz der Konstruktion vor Feuchteschäden bei. Foamglas ist nichtbrennbar und der Euroklasse A1 gemäß DIN EN 13501-1 zugeordnet. Damit werden Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz erfüllt, insbesondere bei Flachdächern mit Photovoltaikanlagen. Aufgrund der hohen Druckfestigkeit können Auflasten wie Substratschichten oder Solarmodule dauerhaft aufgenommen werden.

Beim Axel-Springer-Neubau sorgt Foamglas unter dem Retentionsdach für langfristige Sicherheit und klimaaktive Dachfunktionen. (Bild: Optigrün international AG) 

Robuster Dachaufbau

Im Kompaktdach werden die Schaumglasplatten vollflächig und vollfugig verklebt, wodurch eine homogene und unterlaufsichere Dämmebene entsteht. Selbst bei einer Beschädigung der Abdichtung soll keine Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen. Schadstellen lassen sich eingrenzen und gezielt instandsetzen.

Der formstabile Kompaktdachaufbau schützt zuverlässig vor thermischen und mechanischen Belastungen. (Bild: Foamglas) 

Retentions- und Nutzdächer

Auf Grundlage des Kompaktdachs können Retentionsdächer ausgeführt werden, die bis zu 160 Liter Wasser pro Quadratmeter speichern und zeitverzögert abgeben. Dadurch soll die Kanalisation entlastet und das Überflutungsrisiko reduziert werden, entsprechend den Prinzipien der Schwammstadt. Die darunterliegende Dämmschicht soll dabei dauerhaft trocken und funktionsfähig bleiben. Auch intensiv genutzte Dachflächen, etwa als Dachterrassen, Grün- oder Sportflächen, lassen sich mit dem System realisieren. 

Weitere Informationen können per E-Mail an Foamglas angefordert werden.

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