DWA: Parlamentarischer Abend zur wasserbewussten Stadtentwicklung
(15.1.2026) Die wasserbewusste Stadtentwicklung braucht einen zukunftsweisenden rechtlichen Rahmen, kommunalen Konsens und starke kommunale Unternehmen. Bei der anstehenden Novellierung des Baugesetzbuches muss die wasserbewusste Stadtentwicklung als Standard der Bauleitplanung verankert werden.
DWA-Vorständin Dr. Lisa Irwin-Broß, bei ihrer Eröffnung des Parlamentarischen Abends Wasserwirtschaft und Stadtentwicklung im Dialog – Auf dem Weg zur klimaresilienten Stadt am 13. Januar 2026: „Die wasserbewusste Stadtentwicklung ist kein Zusatz, sondern ein zentraler Baustein moderner Stadt- und Quartiersplanung.”
„Unsere Städte und Gemeinden können auch in einer Welt des Klimawandels lebenswert und klimaresilient sein, wenn wir den Weg gemeinsam weitergehen, mutig, innovativ und im Bewusstsein, dass Wasser der Schlüssel zu unserer gemeinsamen Zukunft ist”, ergänzte Alexander Bonde, Generalsekretär des Co-Gastgebers Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Kommunen tragen die Hauptverantwortung für Klimaanpassung
Nur mit konkreter Kenntnis der Situation vor Ort lässt sich der Aus- und Umbau zu nachhaltigen und lebenswerten Städten gestalten. Städte und Gemeinden benötigen belastbare Planungsgrundlagen, administrative Klarheit und langfristige finanzielle Sicherheit. Bei der aktuellen Novellierung des Baugesetzbuches müssen die Weichen entsprechend gestellt werden. Die wasserbewusste Stadtentwicklung braucht einen zukunftsweisenden rechtlichen Rahmen, einen kommunalen Konsens und starke kommunale Unternehmen.
Allianz „Gemeinsam für eine wasserbewusste Stadtentwicklung”
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) hat ein starkes interdisziplinäres Netzwerk geschaffen, um alle Stakeholder der wasserbewussten Stadtentwicklung von den Möglichkeiten und Chancen zu überzeugen. 24 Organisationen und Institute, von der Bundesarchitektenkammer über Stadtplaner und Landschaftsarchitekten bis zur Wasserwirtschaft, arbeiten gemeinsam daran, den Umbau unserer Städte für eine bessere Starkregenvorsorge, für eine langfristige Versorgungssicherheit und vor allem für mehr Lebensqualität flächendeckend voranzutreiben.
Bundesweit haben bereits zahlreiche Städte und Gemeinden Schwammstadtprojekte angeschoben und umgesetzt. Die Projekte funktionieren als Anpassung an den Klimawandel, haben die Lebensqualität in den Quartieren erhöht, wirken als überaus positiver Standortfaktor – und werden von den Bürgern sehr gut angenommen.
Politik, Kommunen, Fachwelt und Zivilgesellschaft können gemeinsam Städte ökologisch, wirtschaftlich und sozial widerstandsfähig gestalten. Mit dem „Parlamentarischen Abend Wasserwirtschaft und Stadtentwicklung im Dialog – Auf dem Weg zur klimaresilienten Stadt” am 13. Januar 2026 haben DWA und DBU den direkten Austausch mit dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), der Bundesarchitektenkammer und vielen weiteren Stakeholdern noch einmal intensiviert.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
- Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)
- Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
- Bundesarchitektenkammer
- Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
- Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)
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