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VDM: Eigenheimzulage wird um 30 Prozent gekürzt, aber ...

(16.12.2003) Nach dem Kompromiss zur Eigenheimzulage im Vermittlungsausschuss warnt die Immobilienbranche vor weiteren Kürzungen durch die Hintertüre. "Mit der pauschalen Reduzierung um 30 Prozent können wir leben. Doch jetzt kommt es auf die genaue Ausgestaltung an", erklärte Jürgen Michael Schick, Vizepräsident und Bundespressesprecher des Verbandes Deutscher Makler (VDM).

Die Pläne, in Zukunft nur noch die positiven Einkünfte eines Häuslebauers zur Grundlage der Förderung machen zu wollen, bewirke, dass in Zukunft deutlich weniger Menschen in den Genuss der staatlichen Eigenheimförderung kämen, erklärte Schick. Bisher galt das gesamte zu versteuernde Einkommen als Bemessungsgrundlage. In Zukunft würden Verluste aller Voraussicht nach nicht mehr bei der Einkommensermittlung berücksichtigt. Dadurch käme es zu einer deutlichen Verringerung der Anspruchsberechtigten. Ebenso bewirke die beabsichtigte Senkung der Einkommensgrenzen eine Reduktion derjenigen, die in Zukunft beim Bau oder Erwerb eines Eigenheims gefördert werden. "Diese Folgen sind bei den zwischen Regierung und Opposition verabschiedeten Kürzungen um 30 Prozent zu berücksichtigen und zu verrechnen. Wir warnen davor, dadurch die Eigenheimförderung zusätzlich zu schmälern", so VDM-Vizepräsident Schick.

Für alle Kaufwilligen müsse jetzt Ruhe und Planungssicherheit einkehren. Nach einem Jahr der permanenten Diskussion über die Eigenheimzulage müsse der jetzt gefundene Kompromiss von allen Beteiligten auf Dauer getragen werden. "Wir werden nicht akzeptieren, wenn einzelne Interessierte aus der Politik die Eigenheimförderung in Zukunft weiter kürzen wollen", so Schick. Zum erhofften Aufschwungsignal für die deutsche Wirtschaft gehöre vor allem auch Verlässlichkeit für alle Beteiligten. Jetzt müsse Schluss sein mit der endlosen Diskussion, in der jede Woche ein neuer Kürzungsvorschlag verbreitet werde.

Der Kompromiss sei ein deutliches Zeichen für Preisstabilität auf den Immobilienmärkten. Die Kaufpreise für Neubauten und gebrauchte Immobilien bleiben nach Berechnungen des Verbandes Deutscher Makler im Jahr 2004 stabil. Eine Preiselastizität nach unten werde es wegen der reduzierten Eigenheimförderung nicht geben.

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