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Glas im Badezimmer

(6.11.2007) Glas setzt sich in der Wohnwelt immer mehr durch, denn Glas vermittelt Reinheit, öffnet Räume, setzt Akzente. Und Glas ist stabil. Das beweist u.a. sehr anschaulich der Skywalk im Grand Canyon, eine 21 Meter über den Abgrund hinausragende Aussichtsplattform aus Glas (siehe auch Beitrag vom 12.10.2006). Diese Eigenschaften machen sich auch Hersteller wie Viega erfolgreich zunutze und übertragen das zeitlos moderne Erscheinungsbild von Glas auf den Badbereich - und zwar nicht nur auf die Wand, sondern auch und gerade auf den Boden.

Skywalk im Grand Canyon
Gläserner Boden und gläserne Geländer in 1.200 Meter schwindelerregender Höhe. Seit dem Frühjahr 2007 bietet der Skywalk die Möglichkeit, über dem Abgrund des Grand Canyons zu schweben (Bild stark vergrößern).

"Wir gehen hier auf sehr festem Untergrund, auf durchsichtigem Glas, das gut gebaut ist und einem ein Gefühl von Weite und Freiheit vermittelt", wies der frühere Astronaut Buzz Aldrin bei der Eröffnung des Skywalks auf den Sicherheitsaspekt des Glases hin. Zugegeben bei dieser Anwendung sind ganz spezielle Glaskonstruktionen gefragt, dennoch beweist sie, dass mit einer hochwertigen Verarbeitung auch spektakuläre Umsetzungen möglich sind. "Als wir unsere neue gläserne Duschrinne sowie den runden beziehungsweise quadratischen Rost entwarfen, legten wir besonderen Wert auf gestalterische Disziplin. Denn gerade im Badezimmer kommt es neben dem Design vor allem auf die Langlebigkeit der Produkte an", erklärt Dirk Thielker, Leiter Marketing bei Viega.

Weitere Vorteile sieht der Hersteller in der Freiheit der Badgestaltung. Eine Einschätzung, die auch der verantwortliche Designer Achim Pohl vom Büro Artefakt unterstreicht: "Glas verfügt per se über eine natürliche Eleganz und unaufdringliche gestalterische Qualität, die sich hervorragend mit verschiedensten Einrichtungsstilen kombinieren lässt." Mit einem Rost aus Glas in der bodengleichen Dusche ist keiner an bestimmte Fliesen, an bestimmte Armaturen oder bestimmte Muster gebunden. Die Produkte fügen sich in das bestehende Wohnumfeld ein und lassen zusätzlich genügend Raum für eine persönliche Handschrift (siehe auch Beitrag "Neue gläserne Duschrinne iF prämiert" vom 1.6.2007).

Argumente, die auch für Produkte gelten, die mehrfach am Tag benutzt, betrachtet und berührt werden - wie zum Beispiel die WC-Betätigungsplatten. Sie sprangen bisher allein durch ihre Größe ins Auge und wirkten neben einer eleganten Badkeramik oft wie ein Fremdkörper. Mit zwei neuen Designlinien, Visign for More und Visign for Style, bietet der Attendorner Hersteller Viega nun Alternativen. Alternativen, die jede für sich Eigenständigkeit und Progressivität beweisen, ohne jedoch im Badensemble zu dominieren. Eine Aufgabe, die auch durch den Einsatz von Glas gelöst wurde. Wie dieses Beispiel aus der Visign for More-Linie:


Hier scheint die Betätigungsplatte fast zu schweben. Ein Eindruck, der durch zwei übereinander gesetzte Platten erzeugt wird. Der Anblick der flachen Oberfläche fasziniert und das edle Material fühlt sich angenehm glatt, kühl und elegant an (siehe auch verschiedene Visign for More-Varianten aus dem Beitrag "Wow²: reduziert minimalistische Toilettenspülbetätigungsplatten" vom 14.3.2007).

Die gleiche Leichtigkeit bringt der Hersteller in einer weiteren Variante zur Geltung, bei der gleich zwei edle Materialien, Metall und Glas, miteinander kombiniert wurden (Bild).

"Auch im Bereich der Betätigungsplatten war es uns wichtig, Akzente in der Gestaltung zu setzen. Einen "Hingucker" zu kreieren. Dennoch wollen wir mit unseren Produkten nicht dominieren", erläutert Dirk Thielker. Eine Designphilosophie, die wortwörtlich "auf Glas steht" und die 2007 gleich mit drei renommierten Design-Preisen gewürdigt wurde: Design Plus, IF product design award sowie red dot. Auch für den "Preis der Preise" - den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2008 - wurden die Glas-Innovationen nominiert.

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