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Deutscher Estrichpreis 2012 für komplexe Kernsanierung im Wohnungsbau

(27.5.2012) Zum fünften Mal hat der Bundesverband in den letzten Jahren den Deutschen Estrichpreis verliehen. In diesem Jahr fand die Preisverleihung durch den Verbandsvorsitzenden Heinz Schmitt anlässlich der Mit­gliederversammlung im Mai in Kiel statt.

Mit dieser Preisverleihung will der Bundesverband dem Bauteil Estrich und den bauausführenden Betrieben auch öffentlich­keitswirksam eine Anerkennung zukommen lassen. Wiederholt hat sich die WEGO Systembau GmbH dazu bereit erklärt, den Estrichpreis zu stiften. In diesem Jahr hat das Unternehmen einen Betrag in Höhe von 1.500 Euro zur Verfügung gestellt. Dabei war daran gedacht, dass der Preis der Belegschaft des gewinnenden Betriebs für ein Firmenfest zugute kommt.

In diesem Jahr lagen die Schwerpunkte der Preisauszeichnung auf der besten Sanierungs- und Modernisierungsleistung beim Estrich. Die Jury hat den Deutschen Estrichpreis nach einge­henden Beratungen dem Unternehmen „Max Hofmann Fußböden GmbH“ zugesprochen. Bei der ausgezeichneten Bauleistung handelt es sich um eine komplexe Kernsanierung im Wohnungsbau.

Scheckübergabe beim Estrichpreis 2012
Heinz Schmitt, Vorsitzender des Bundesverbandes Estrich und Belag, Rainer Prinz, Gesellschafter Max Hofmann Fussböden, und Salvatore Smiraglia, Produktmanager Bodensysteme bei WeGo Systembaustoffe (Bild vergrößern)

Heinz-Dieter Altmann, Sachverständiger und Jury-Mitglied, begründet die Entschei­dung so: „Am Ende standen aus den 12 eingereichten Projekten die Top-Drei zur Wahl. Die äußerst knappe Entscheidung fiel dann zugunsten von Rainer Prinz und sei­nem Team von Hofmann Fussbodentechnik. Honoriert haben wir die detaillierte Dar­stellung des Projektes sowie den Mut, dem Bauherrn eine neue, nicht normenkonforme Bodenkonstruktion vorzuschlagen und diese in Zusammenarbeit umzusetzen.“

Das Projekt

Für ein Wohnhaus in Regensburg stand eine Kernsanierung an. Die notwendige neue Bodenkonstruktion sollte die Max Hofmann Fussböden GmbH umsetzen. Über den Untergrund verliefen zahlreiche Versorgungsleitungen. Die begrenzte Raumhöhe ließ nur eine geringe Überdeckungshöhe zu, so dass eine normenkonforme Konstruktion nicht möglich war. Die Architekten schlugen eine Fertigteil-Estrichkonstruktion auf ungebundener Schüttung vor. Rainer Prinz plädierte im Gegensatz dazu für eine mi­neralisch gebundene Fußbodenkonstruktion mit Uzin-Turbolight-System. Von dieser Lösung musste der Bauherr allerdings noch überzeugt werden. Durch eine Muster­wohnung, bei der der Bauherr alle Arbeitsschritte beobachten konnte und erklärt bekam, fiel dessen Entscheidung zugunsten der nicht normenkonformen Dünnschichtkonstruktion und er gab die restlichen Bodenflächen für das System frei.

Das Uzin-Turbolight-System ist ein neuartiges System ...

aufeinander abgestimmter Verlegewerkstoffe zur Herstellung schnell belegereifer Untergründe. Der Vorteil: Die Flächenlasten auf dem tragenden Untergrund liegen nur bei rund einem Drittel der Last von konventionellen Estrichen und die Zeiten bis zur Belegereife verkürzen sich etwa um die Hälfte. Unebenheiten lassen sich übergangslos vom Korndurchmesser bis 300 mm ausgleichen, wobei die mittlere Schichtdicke bei 30 mm liegt - siehe auch Beitrag "Bodenausgleich bis 300 mm - (nicht nur) für durchhän­gende Altbaudecken geeignet" vom 31.8.2011.

Weitere Informationen zum Turbolight-System können per E-Mail an Uzin angefordert werden.

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