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Mit Deco-Profilen und 4 cm Dämmung: WDVS trifft in Cottbus auf Denkmalschutz

(20.6.2014) Bossen, Gesimse und Putzspiegel kennzeichnen sechs unter Denkmal­schutz stehende Mehrfamilienhäuser in Cottbus. Bei der Modernisierung kam es dar­auf an, die energetische Sanierung mit den denkmalpflegerischen Vorgaben „unter einen Hut“ zu bringen.


alle Bilder: Maximilian Meisse, Berlin / Sto AG (Bild vergrößern)

Die Lage ist zum Wohnen ideal: am Rande der Cottbuser Innenstadt und nur wenige Gehminuten von der Spree entfernt. Dennoch waren die in den 1950er Jahren errich­teten und unter Denkmalschutz stehenden Mehrfamilienhäuser an der Ecke Thomas-Müntzer-/Franz-Mehring-Straße nicht mehr so leicht zu vermieten (siehe auch Bing-Maps und/oder Google-Maps). Veraltete Haustechnik und mangelnder Wärmeschutz schreckten Interessenten ab. Eine gründliche Modernisierung war die Lösung.

Lediglich vier Zentimeter Wärmedämmung

Eine besondere Herausforderung war die Sanierung der Fas­saden, die durch Bossen im Erdgeschoss ein umlaufendes Ge­sims, aufwändig gestaltete Fensterfaschen und Putzspiegel eine sehr ansprechende Gliederung aufwiesen.

Um in den Gebäuden zeitgemäßen Wohnkomfort zu ermögli­chen, entschied man sich für ein Wärmedämm-Verbundsys­tem. Die Auflagen der Unteren Denkmalschutzbehörde ließen jedoch als Wärmeschutz nur eine minimale Dämmung zu. Die Wahl fiel auf StoTherm Vario, ein WDVS, das vielfältig gestalt­bar ist und hier in einer Dicke von lediglich vier Zentimetern zum Einsatz kam. „Mehr wäre nicht möglich gewesen, sonst hätten wir Probleme mit der Fenstertiefe gehabt“, erläutert Planer Gunter Krause.

Um das ursprüngliche Erscheinungsbild zu erhalten, wurde das WDV-System mit StoDeco Profilen und Bossen kombiniert. Diese Architekturelemente sind kompakt wie Stein, durch und durch massiv, aber dennoch leicht, weil sie aus silikatischen Micro-Hohlkugeln bestehen. Sie sind beständig gegen Umwelt­einflüsse, schlagfest und für Arbeiten im Sinne des Denkmal­schutzes geeignet.

Bei den sechs denkmalgeschützten Bauten in Cottbus setzten die Mitarbeiter des Stu­ckateurbetriebs Schweizer aus Guhrow sowohl Standardprofile ein als auch individuelle Objektprofile, die nach Abdrücken der historischen Substanz geformt wurden.


Weitere Informationen zu StoTherm Vario und StoDeco können per E-Mail an Sto angefordert werden.

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