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Test: Der teuerste Rauchmelder ist „mangelhaft“

Rauchmelder-Test
  

(22.12.2015) Der teuerste Rauchmelder im Test, ein Gerät für 103 Euro, ist „mangelhaft“. Als einziger blieb er im Brennraum des Prüflabors der Stiftung Warentest trotz dicken Rauchs still. Sieben von 14 Rauchwarnmeldern werden hingegen als „gut“ ausgewiesen. Und der Testsieger kostet vergleichsweise be­scheidene 26,50 Euro - so steht es in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test. Geprüft wurde, wie zügig die Geräte vor Rauch warnen und wie anfällig sie für Fehlalarm sind.

Vernetzt wird's teurer

„Gute“ Rauchmelder für einzelne Räume gibt es ab 20 Euro. Rauchmelder, die über Funk miteinander kommunizieren, sind teurer, können aber grö­ßere Häuser und Wohnungen sinnvoll überwachen. Im Test bewährten sich dafür zwei Funkmelder zu Preisen von 65 und 94 Euro.

Unterschiede zwischen den Rauchmeldern entdeckten die Tester bei der Lautstärke des Alarms, der Bedienungsfreundlichkeit und im Falltest. Fast alle Rauchmelder signa­lisierten im Test einen Brand schnell und zuverlässig. Doch ausgerechnet der teuerste, der Merten Argus MEG5480–1119, gab keinen Mucks von sich.

Die Lithiumbatterien in den Rauchmeldern versprechen eine Nutzungsdauer von min­destens 10 Jahren, was laut der Stiftung Warentest plausibel ist. Sie rät von billigen Rauchmeldern mit Alkalizellen ab, weil bei diesen die Batterien regelmäßig gewechselt werden müssen und die Ersparnis allenfalls wenige Euro beträgt. Sie stehe in keinem Verhältnis zum Aufwand für das Wechseln der 9-Volt-Batterien und den häufigeren Pieptönen bei schwacher Batterie.

Übrigens: Nach Auskunft von Industrievertretern sollte man dann auch nach 10 Jahren den ganzen Rauchmelder entsorgen, weil auch die Messkammer bzw. die Sensorik nur für gut 10 Jahre ausgelegt sei, und danach nicht mehr unbedingt zuverlässig arbeiten würde.

Der ausführliche Rauchmelder-Test erscheint in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 23.12.2015 am Kiosk) und ist unter test.de/rauchmelder abrufbar.

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