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Vaillant verliert Interesse an Brennstoffzellen-Heizung

(27.3.2017; ISH-Bericht) Die UN-Klimakonferenz 2015 in Paris hat bekannterweise die weltweiten Anstrengungen zum Schutz des Klimas auf eine neue und ambitionierte Grundlage gestellt. Bis 2050 wird demnach eine nahezu vollständige Dekarbonisierung der Energieversorgung angestrebt. Das Übereinkommen gibt den Staaten den klaren Auftrag, dieses Ziel mit nationalen Klimaschutzplänen und -maßnahmen konsequent umzusetzen. Vor diesem Hintergrund will die Vaillant Group ihre strategische Ausrichtung künftig noch stärker als bisher auf Technologien konzentrieren, die erneuerbare Ressourcen als Energieträger nutzen. Vor allem hocheffiziente Wärmepumpen, die auf Basis von Umweltwärme und Strom betrieben werden, stehen dabei künftig im Fokus.


Chart, das im Rahmen der Vaillant-Pressekonferenz auf der ISH zum Thema gezeigt wurde.

Vor dem Hintergrund der politischen Dekarbonisierungsziele hat die Vaillant Group auf der ISH bekannt gegeben, ...

  • ihre Entwicklungskapazitäten im Bereich der Brennstoffzellentechnologie reduzieren und
  • die Markteinführung ihres Brennstoffzellenheizgerätes für Einfamilienhäuser bis auf Weiteres aussetzen zu wollen.

Derzeit könnten Immobilienbesitzer ein solches Brennstoffzellenheizgerät nicht wirklich wirtschaftlich betreiben, hieß es auf der Vaillant-Pressekonferenz im Rahmen der ISH. Außerdem werden aktuelle Brennstoffzellenheizgeräte in der Regel mit fossilem Methan - also Erdgas oder „BioErdgas“ - betrieben und sind damit nicht gerade dekarbonisierend.

Sollten sich die Bedingungen grundlegend ändern und die Nachfrage nach Brennstoffzellenheizgeräten erheblich ansteigen, will die Vaillant Group entsprechend reagieren.

Hocheffiziente Gastechnologien weiter Standbein der Vaillant Group

Konventionelle gasbasierte Systeme sollen gleichwohl weiterhin eine bedeutende Rolle im Wärmemarkt spielen. So wird Brennwerttechnik auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Produktportfolios sein - vornehmlich als Baustein vernetzter / hybrider Systeme, die erneuerbare Energiequellen, Speichertechnologien und ein Energiemanagement einbinden. „Wir sehen effiziente, bewährte und wirtschaftliche gasbasierte Lösungen als wichtige Technologien für die Energiewende in Gebäuden“, betonte Dr. Voigtländer auf der ISH.

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