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Dritte Streikwelle: Mehr als 30.000 Bauarbeiter im Ausstand

IG Bauen-Agrar-Umwelt, IG BAUBau-Beschäftigte, Bauhauptgewerbe, Bauarbeiter, Frühschicht, Arbeitskampf, Bau-Arbeitgeber, Mindestlöhne, Löhne, Gehälter, Ausbildungsvergütung, Bundesrahmentarifvertrag, Nullrunde, Lohnerhöhung(24.6.2002) Seit dem 24. Juni rollt die dritte Streikwelle im Arbeitskampf der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).

Mit Beginn der Frühschicht traten mehr als 30.000 Bau-Beschäftigte des Bauhauptgewerbes auf 2463 Baustellen in den Ausstand. Damit hat die IG BAU gegenüber Freitag etwa 950 Baustellen und rund 10.000 Bauarbeiter neu in den Arbeitskampf einbezogen.

"Die IG BAU steigert den Druck auf die Bau-Arbeitgeber mit dieser massiven Ausweitung des Streiks planmäßig", sagte IG BAU-Streikleiter Dietmar Schäfers. "Wir werden den Arbeitskampf Tag für Tag ausweiten, bis ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber vorliegt." Gestreikt werde am Bau, bis ein akzeptabler Tarifabschluss erreicht sei.

Die IG BAU fordert eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 4,5 Prozent und lehnt die von den Arbeitgebern verlangten Verschlechterungen im Bundesrahmentarifvertrag sowie eine Nullrunde bei den Mindestlöhnen Ost ab. Die Arbeitgeber hatten zuletzt eine reale Lohnerhöhung von 1,75 Prozent angeboten.

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