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Mit ein "bisschen Parkettkleber" war's nicht getan

(17.11.2010) "Innovatives Wohndesign", "Einrichtungs-Know-How", "herausragender Kundenservice" - für all das stand der Name Pesch. Und genau das haben sich die neuen Inhaber des Kölner Traditionshauses wieder auf die Fahnen geschrieben. Pesch war eine Institution, ein führendes Premium-Einrichtungshaus für exklusives Wohnen im Land. Dazu soll es wieder werden, damit die 107-jährigen Pesch-Geschichte erfolgreich weitergeht. Dazu beitragen soll eine robuste Bodengestaltung mit attraktive Mehrschichtparkett-Dielen, denn gerade auch für Möbelhäuser gilt: Stühle, Tische, Schränke und Sofas kommen und gehen - doch der Boden bleibt (länger).

Im Erdgeschoss präsentiert Pesch seit Frühjahr 2010 wieder internationale Einrichtungstrends führender Designer. Dazu Design-Klassiker und Messe Neuheiten. Das Basement widmet sich dem Thema Schlafen. Seine besondere Kompetenz will das Haus mit einem eigenen Schlafstudio unter Beweis stellen. Neben "Storage" mit Schränken und Regalen finden die Kunden im Untergeschoss auch den Bereich "High Design for Low Budgets". Ganz neu ist zudem die Office-Abteilung "Living Office" für anspruchsvolle Büroeinrichtung. Im Obergeschoss befindet sich die "Welt der Wohnbereiche" mit klassischen und zeitlosen Möbelkollektionen - eine großzügige Interieur-Welt, wo ganze Raum-Ensembles und innenarchitektonische Kompetenz gezeigt werden sollen.


Ausgleichen, ergänzen, auffüllen, spachteln, schleifen, grundieren,...

Um das Einrichtungshaus an die modernen Standards anzupassen, wurde es seit November 2009 einem kompletten Umbau unterzogen. Im Zuge dieser Umbauarbeiten, bei der die 5.500 m² große Verkaufsfläche auf 2.200 m² reduziert wurde, entfernte man auch die alten Bodenbeläge und ersetzte sie auf einer Fläche von gut 2.000 m² durch Mehrschichtparkett-Dielen.

Die Verlegearbeiten wurden von dem Kölner Fachbetrieb Teppich König durchgeführt. In Abstimmung mit der Mapei-Anwendungstechnik wurde speziell für dieses Bauvorhaben eine Aufbauempfehlung ausgearbeitet. So wurde bei der ersten Besichtigung des Objektes nach dem Entfernen der Altbeläge ein Zementestrich vorgefunden. Die Prüfung dessen zeigte eine noch gute Oberflächenfestigkeit, die Grundvoraussetzung für die nachfolgenden Bodenbelagsarbeiten ist. Die Tragfähigkeit des Estrichs war ebenfalls gegeben, jedoch war der Estrich bedingt durch zahlreich entfernte Trennwände mit Fehlstellen versehen. Diese wurden vor Ort geschlossen werden - und zwar mit der schnell trocknenden und standfesten Spachtelmasse Nivorapid, die mit Quarzsand gestreckt in Schichtdicken bis 50 mm verarbeitet werden kann.

Zur Erzielung einer tragfähigen, durchgängigen Estrichscheibe wurden die Estrichergänzungen schließlich noch kraftschlüssig verbunden. Hierfür kam das Gießharz Eporip Turbo zum Einsatz. Zusätzlich wurden die Estrichergänzungen mit der elastischen Spachtelmasse aus Nivorapid und Latex Plus überarbeitet. Dadurch wurde der Untergrund entkoppelt, wodurch sich gegebenenfalls auftretende Rissbildungen abfangen lassen. Verstärkend wirkte hier noch das Einlegen des Glasfaserarmierungsgewebes in die frische, elastische Spachtelung.


Besondere Anforderungen an den Untergrund

Im Anschluss an diese Vorbereitungsmaßnahmen musste eine Teilfläche noch gespachtelt werden. Dazu wurde der Bereich mit der Dispersionsgrundierung Eco Prim T vorgestrichen. Bedingt durch die starke Saugfähigkeit des Untergrundes entschied man sich für einen Verdünnungsgrad von 1:1 mit Wasser, damit die Grundierung optimal in den Untergrund eindringen, einen Film ausbilden und somit die Saugfähigkeit regulieren konnte.

Dies war eine wichtige Voraussetzung zur Erzielung einer ebenen und festen Oberfläche der Spachtelung. Hier hatte man bei Teppich König bereits in der Vergangenheit wohl schon die gute Erfahrungen mit Ultraplan Eco gemacht. U.a. wurde bei diesem Objekt eine besondere Anforderung an die Ebenheit der Spachtelmasse gestellt. Denn damit die bis zu 7,5 m langen Dielen auch gut mit Klebstoff benetzt werden und keine Hohlstellen entstehen, war eine absolut ebene Oberfläche der Spachtelmasse essentiell. Die in 3 mm Schichtdicke gerakelte Fläche konnte somit am nächsten Tag noch einmal geschliffen und unmittelbar danach belegt werden.

Spezielle Anforderungen an den Parkettkleber

Die Verlegung dieser Dielen verlangte den Handwerkern besonders Geschick ab. Durch die Variation in Breite und Länge musste die Ausführung gut gewählt und vor allen Dingen sehr sauber ausgeführt werden. Benötigt wurde ein Klebstoff, der schnell im Anzugsverhalten ist, jedoch gleichzeitig eine hinreichend lange Einlegezeit aufweist. Ein weiteres Kriterium war der Riefenstand, der gerade in dem nicht gespachtelten Bereich von Bedeutung ist, um Hohlstellen zu vermeiden. Mit Ultrabond Eco P909 2K, einem sehr emissionsarmen, zweikomponentigen Polyurethanklebstoff wurden die Anforderungen bestens erfüllt. Dank einer Verarbeitungszeit von 40 Minuten und einer Einlegezeit von ca. 60 Minuten konnten die Arbeiten mit gewünschter Präzision ausgeführt werden. Der hervorragende Riefenstand sorgte dabei für eine ausreichende Benetzung der Parkettdielen und somit für eine feste und dauerhafte Verbindung mit dem Untergrund. Durch den Zusatz der zweiten Komponente ist der Klebstoff schnell abbindend, so dass die Verlegearbeiten zügig fertig gestellt werden konnten.

Neben dem Mehrschichtparkett wurde in Teilbereichen auch noch ein textiler Bodenbelag verlegt. Die Untergrundvorbereitung entsprach der bei den Parkettarbeiten, so dass nur noch der passende Klebstoff ausgewählt werden musste. Mit Ultrabond Eco V4 SP entschieden sich die Teppichleger für einen Allrounder, der nicht nur für textile Bodenbelägen, sondern auch für PVC-Bahnenware und Designplanken, Linoleum und sogar für Kautschuk geeignet ist.

Weitere Informationen zur Sanierung von Fußböden können per E-Mail an Mapei angefordert werden.

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