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Lemix-Lehmbauplatte nun mit profilierter Oberfläche und industriell gefertigt

(28.2.2017; BAU-Bericht) In München hat Hart Keramik seine erste industriell gefertigte Lehmbauplatte speziell für den Trockenbau vorgestellt. Dazu hat das Unternehmen seine 2013 auf den Markt gebrachte Lemix-Lehmbauplatte grundlegend weiterentwickelt und zugleich 1,8 Mio. Euro in eine moderne Fertigung im oberfränkischen Schirnding investiert. Damit verbunden ist ein Herstellverfahren, das eine hohe Maßgenauigkeit verspricht und eine profilierte Oberfläche ermöglicht.

In der Folge entfällt die bisher erforderliche ausgleichende Putzschicht; die Lehmbauplatten können nun direkt mit einem Lehmfeinputz beschichtet werden. Lemix werde dadurch für den Trockenbauer erstmals zu einer echten Alternative zu herkömmlichen Trockenbausystemen, so Vorstandsvorsitzender Anton W. Hart.

Die neue Generation von Lemix, die bereits  der zukünftigen DIN für Lehmbauplatten entspricht, weist eine spezielle Mischung aus Lehm, unbehandelten natürlichen Pflanzenfasern und einem pflanzlichen Bindemittel auf. Durch ihre hohe Festigkeit kann das bisherige Glasfasergewebe entfallen. Das Produkt ist hinsichtlich Brandschutz in die Baustoffklasse A1 (nicht brennbar) eingestuft.

alle Fotos © Hart Keramik

Unverändert gegeben sind alle typischen Eigenschaften, die sich mit dem Baustoff Lehm verbinden, beispielsweise die sehr guten Feuchte-Absorptionswerte und die geringe Feuchtedehnung, die die Lehmbauplatte für viele Lehmputze und Kalkfeinputze geeignet macht.

Weitere Informationen zur Lemix können per E-Mail an Hart Keramik angefordert werden.

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