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Sommerhitze lähmt Deutsche Hypo-Immobilienklima

(23.8.2020) Vermutlich waren es die heißen Sommertemperaturen, welche der Entwicklung des Deutsche Hypo-Immobilienklimas einen Dämpfer  verpasst haben: Nachdem sich im Juni erste Erholungstendenzen im Immobilienklima abzeichneten, war die Stimmung in der 152. Monatsbefragung unter 1.200 Immobilienexperten im Juli und August eher verhalten. Im Vergleich zum Vormonat ging der Index um 0,1% zurück und liegt nun bei rund 69,8 Punkten. Auch Investmentklima (-1,2% auf 72,9 Punkte) und Ertragsklima (+1,0 % auf 66,8 Punkte) weisen lediglich marginale Veränderungen auf.

Immobilienklima nach Segmenten bis August 2020

Wohnklima wieder an der Spitze

Im Vergleich zur Stagnation des Immobilienklimas zeigten die einzelnen Assetklassen hingegen heterogene Dynamiken: Nachdem das Logistikklima in den vergangenen Corona-Monaten die führende Position eingenommen hatte und halten konnte, setzte sich mit 127,8 Punkten das Wohnklima wieder an die Spitze.

Am unteren Ende der Skala dümpelt dagegen das Hotelklima, das nach wiederholtem Rückgang von 4,7% bei 28,7 Punkten steht und damit erneut einen Negativrekord markiert. Das Handelklima brach nach zuletzt positiver Entwicklung im Vormonat wieder ein und liegt nun bei 29,8 Punkten (-8,9%).

Erste Lichtblicke konnte das Büroklima registrieren, das seiner monatelangen Talfahrt mit einer Zunahme von 0,5% auf den Stand von 70,1 Punkten ein Ende setzte.

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