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Lemix 2.0: Europaweit erste Lehmplatte mit natureplus-Zertifikat


  

(27.8.2020) Lehm wird im Innenausbau immer beliebter - nicht zuletzt dank des steigenden Bedarfs nach umweltfreundlichen Bauweisen. Die mittlerweile zweite Generation der Lemix-Tro­ckenbau-Lehmplatte erhielt nun als erstes Produkt dieser Art nach ausführlichen baubiologischen Prüfungen das natureplus-Umwelt-Qualitätszeichen ohne weitere Auflagen zuerkannt.

Vorteile verspricht die Bauplatte aus natürlichen Baustoffen nicht nur in ökologischer Hinsicht: Auch Verarbeitern soll der Umgang mit ihr leicht gemacht werden, denn die Lemix entspricht laut Datenblatt zu 100% der vom Dachverband Lehm erarbeiteten DIN 18948. „Dies gibt Bauherren, Architekten und Verarbeitern zusätzliche Sicherheit“, so Produktmanager Sven Eulenstein. Denn unter dem Begriff „Lehmplatte“ seien zum Teil sehr unterschiedliche Angebote auf dem Markt, die häufig nicht die erforderlichen Kriterien erfüllten.

Mittlerweile kommt Lemix als Alternative zu Gipskartonplatten in allen Innenbereichen am Bau zur Anwendung, beispielsweise im Holzrahmenbau, wo die Lehmplatten auf Zwischenwänden, Decken und Dachschrägen aufgebracht werden. Ein weiterer Einsatzbereich sind Massivhäuser, bei denen die Platten direkt auf Stein- oder Betonwände montiert werden. Schließlich bewährt sich der Baustoff auch bei der Altbausanierung. Speziell für den Holzbau verfügt Lemix über eine wichtige Eigenschaft, denn Lehm hat eine sehr geringe Ausgleichsfeuchte (Gleichgewichtsfeuchte), gerade einmal 0,4 bis 6 Gewichtsprozent. Die Folge: Wenn Holz oder andere organische Stoffe von Lehm umgeben sind, werden diese dadurch entfeuchtet und trockengehalten. Pilze oder Ungeziefer haben dort dann keine Chance.

Weitere Informationen zur Lemix-Lehmplatte können per E-Mail an Hart Keramik angefordert werden.

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