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Immer mehr Firmen aus der Baubranche investieren in ihre Ökobilanz - Beispiel: Hanno


  

(19.9.2021) Um konkrete Verbesserungspotenziale im betrieblichen Klima- und Umweltschutz zu realisieren, hat der Dicht- und Dämmspezialist Hanno für sich ein umfassendes Umweltmanagementsystem entwickelt - und dafür die Öko-Zertifizierung nach internationaler Umweltmanagement-Norm ISO 14001:2015 erhalten. Diese erweitert das bestehende, durch die IATF-Norm 16949:2016 geprägte Managementsystem um den wesentlichen Baustein Umwelt. Eine Auszeichnung von Ökoprofit (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelt-Technik) unterstreicht das Engagement in Sachen Klimaschutz.

Bilder © Hanno Werk GmbH & Co. KG 

Die gewinnbringende Nutzung anfallender Ressourcen eröffnet viele Möglichkeiten, um die Ökobilanz im Unternehmen zu optimieren. Ein Beispiel ist Wärmerückgewinnung (WRG). Sie nutzt die Wärmeenergie der Abluft im Schornstein und führt sie zum großen Teil in den Prozess zurück. Hanno setzt bei seinen wesentlichen Produktionsanlagen auf dieses System - und das wirkt sich positiv auf die Ökobilanz aus: Die Folge sind reduzierte Treibhausgasemissionen, also ein schonender Umgang mit dem Klima, und geringere Energiekosten.

Überhaupt achtet Hanno eigenen Aussagen zufolge generell bei Investitionen auf den Energieverbrauch der Geräte. Nicht nur bei Maschinen lassen sich Emissionen reduzieren: So spart das Unternehmen beispielsweise dank der Umstellung auf Ökostrom aus Wasserkraft und LED-Beleuchtung CO₂ ein. Darüber hinaus ist das 2019 eingeweihte Technikum nach KfW 55-Standard besonders energieeffizient. Im Vergleich zu einem konventionell errichteten Gebäude verbraucht es circa 45% weniger Energie.

Günter Krohn
Günter Krohn
    

Weil E-Mobilität als wichtiger Baustein der Energiewende gilt, stellt das Laatzener Unternehmen in den kommenden Jahren außerdem seine Dienstwagenflotte schrittweise auf E-Fahr­zeuge um. „Alles in allem lohnt sich das nachhaltige Maßnahmenpaket: So spart Hanno jährlich deutlich mehr als 1.000 Tonnen CO₂ ein“, unterstreicht Geschäftsführer Günter Krohn und kündigt weitere Schritte an.

Im Rahmen des Förderprogramms „Neustart Niedersachsen Investitionen“ laufen weitere Projekte für noch mehr Nachhaltigkeit bei Hanno. Aktuell investiert das Unternehmen in ein Energiemanagementsystem, das zusätzliches Einsparpotenzial aufzeigt. Ladesäulen für E-Fahrzeuge, eine Photovoltaikanlage für umweltfreundlichen Solarstrom und weitere Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung will der Dicht- und Dämmspezialist bis 2022 umsetzen - für Umweltfreundlichkeit auf ganzer Linie.

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