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Kautschuk-Boden als Unikat dank Intarsien

(3.2.2022) Individualisierung hat sich als Trend in der Innenarchitektur- und Einrichtungsbranche längst etabliert - insbesondere im B2B-Bereich ist diese Gestaltungsoption mittlerweile ein fester Bestandteil architektonischer Planungen, die beispielsweise mit Intarsien aus Kautschuk-Belägen von Nora Systems realisiert werden.

... in der Tourist-Info „Schaufenster Karlsruhe“ (Foto © Dittel Architekten GmbH) 

Intarsien können in einer modernen Architektur beispielsweise ...

  • als dekoratives Stilelement eingesetzt werden,
  • Bereiche zonieren,
  • als eingearbeitetes Logo die Firmen- und Markenidentität stärken oder
  • im Rahmen eines Leitsystems die Orientierung in Gebäuden verbessern.

Ein besonderer Eyecatcher sind raumweite Intarsien. Dabei erstreckt sich die Intarsie über die gesamte Bodenbelagsfläche, was den Boden optisch aufwertet und dem Raum eine unverwechselbare Identität verleiht.

... im Max Planck Institut Halle (Foto © Harald Hingst) 

Mit seinem Intarsiencenter bietet der Weinheimer Kautschuk-Spezialist die passende Technologie an: Auf Ultraschall-Schneideanlagen werden dort in höchster Präzision Motive, Logos und Schriftzüge jeglicher Art gefertigt. Die vielfältigen Optionen des Intarsiendesigns, verbunden mit der Maßbeständigkeit des Materials Kautschuk und der daraus resultierenden Möglichkeit der unverfugten Verlegung, bieten dem Kunden ein Gesamtpaket mit gestalterischem Mehrwert.

Boden als Teil des pädagogischen Konzepts

Gerade in Kitas oder Schulen sind Bildmotive häufig nicht nur attraktiver Blickfang, sondern können auch einen pädagogischen Zweck erfüllen. So werden aus Intarsien nahtlos in den Boden integrierte Spielfelder, Straßen oder auch Landkarten. Außerdem lassen sich durch Intarsien Bereiche zonieren, so dass sich die Kinder im Gebäude leichter zurechtfinden.

In der US Elementary School in Kaiserslautern wurden eine großflächige Weltkarte, die einzelnen Kontinente sowie die amerikanische Nationalhymne als Intarsien in den Bodenbelag noraplan signa eingearbeitet. Auf diese Weise lernen die Schüler im wahrsten Sinne Schritt für Schritt die Welt kennen: 

Auch in der Kita Hucky Bucky in Berlin ist die Intarsiengestaltung Teil des Raumkonzepts. Aus dem Kautschuk-Belag noraplan signa wurden in den Gruppenräumen unter anderem ein Waldsee und ein Seerosenteich geschaffen.

Foto © HEJM, Architekt: baukind, Berlin 

Individuelle Leitsystemen und Symbole

In vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens geben Intarsien im Rahmen eines Sig­naletik-Konzepts den Weg vor. Dabei können die Leitsysteme einfach an individuelle räumliche Gegebenheiten angepasst werden. So helfen beispielsweise kontrastfarbige, in den Bodenbelag integrierte Streifen oder wegweisende Symbole dabei, Laufwege durch Gebäude oder einzelnen Stationen im Krankenhaus zu kennzeichnen. Ein Beispiel ist das Klinikum im bayerischen Aichach:

Foto © Werner Huthmacher

Jede Funktionseinheit erhielt eine eigene Leitfarbe. Schon im Eingangsbereich sind die einzelnen Bereiche wie Diagnostik, Radiologie und Entbindung entsprechend farbig beschildert. Unterstützt wird die Wegeführung durch „Farbtropfen“, die als Intarsie in den Kautschuk-Belag noraplan sentica eingearbeitet sind und in denen sich die Leitfarben wiederfinden.

Raumintarsien als Ausdruck des Corporate Designs

Im Öffentlichen Bau werden individuelle Gestaltungskonzepte ebenfalls gerne genutzt, beispielsweise in der Tourist-Info „Schaufenster Karlsruhe“ (Bild ganz oben). Dort ist der Fußboden im Showroom ebenso maßgeschneidert wie das digitale Angebot. Eine Raumintarsie aus dem Kautschuk-Belag noraplan uni mit fächerartigen Streifen in Blau, Gelb und Grün visualisiert farblich das Stadtmotiv von Karlsruhe als Fächerstadt und unterstreicht zugleich das avantgardistische Ambiente.

Weitere Informationen zu Intarsien-Böden können per E-Mail an Nora Systems angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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