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Barrierefreie Armaturen geben Sicherheit im Bad

(5.2.2026) Die Mehrzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland wird zuhause betreut. Moderne Armaturen mit Verbrühungsschutz, ergonomischer Bedienung und berührungsloser Technik können im Bad dazu beitragen, Unfallrisiken zu reduzieren und den Pflegealltag zu erleichtern.

Moderne Armaturen mit Verbrühungsschutz und ergonomischer Bedienung können im barrierefreien Bad zur Sicherheit und Entlastung im Pflegealltag beitragen. (Bild: Schell GmbH & Co. KG) 

Badezimmer als sensibler Funktionsraum

Viele Bäder in Bestandsbauten sind nicht altersgerecht ausgeführt. Laut der Grundlagenstudie #germanbathrooms der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. gelten über 18 % der Badezimmer in Deutschland als dringend renovierungsbedürftig. Neben rutschhemmenden Bodenbelägen und Haltegriffen kommt insbesondere den Armaturen eine sicherheitsrelevante Funktion zu. Sie beeinflussen Wassertemperatur, Bedienkomfort und Hygiene im täglichen Gebrauch.

Eine häufig unterschätzte Gefahr im Bad ist zu heißes Wasser. Hier schützt die ThermoProtect-Technologie. (Bild: Schell GmbH & Co. KG) 

Verbrühungsschutz durch thermostatische Technik

Eine häufig unterschätzte Gefahr im Bad ist zu heißes Wasser. Insbesondere ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit können bei plötzlichem Kontakt mit hohen Temperaturen nicht schnell genug reagieren. Armaturen von Schell sind daher mit thermostatischer Technik ausgestattet.

Waschtisch- und Duscharmaturen mit ThermoProtect-Technologie begrenzen die Wassertemperatur standardmäßig auf 38 °C. Erst durch das bewusste Drücken einer Sperrtaste kann die Temperatur auf maximal 43 °C erhöht werden. Die Temperatur bleibt auch bei Druckschwankungen konstant. Fällt das Kaltwasser aus, wird der Wasserfluss automatisch gestoppt.

Für die Nachrüstung bestehender Waschtischarmaturen ohne Thermostat bietet sich das Schell Eckventil-Thermostat an. Es wird unter dem Waschtisch direkt auf die Eckventile montiert und sorgt durch eine voreingestellte maximale Wassertemperatur für zusätzlichen Verbrühungsschutz.

Zusätzliche Sicherheit an der Dusche

Da Duscharmaturen häufig auch als Haltegriff genutzt werden, stellt deren Oberflächentemperatur ein weiteres Risiko dar. Das Duschthermostat Modus MD-T ist mit IsoBody-Technologie ausgestattet. Das thermisch entkoppelte Gehäuse bleibt nahezu auf Umgebungstemperatur, sodass es bei Berührung nicht zu Verbrennungen oder reflexartigen Ausweichbewegungen kommt, die Stürze verursachen könnten.

Mit zunehmendem Alter lassen Kraft und Beweglichkeit der Hände nach. Zweigriffarmaturen mit Drehbewegungen sind dann schwer zu bedienen. Einhebelmischer der Serie Modus sind ergonomisch ausgeführt und verfügen über offene Bügelformen oder verlängerte Hebel mit nach oben geneigter Spitze. Dadurch lassen sie sich auch mit geringer Kraft oder eingeschränkter Feinmotorik bedienen. Die Hebel sind austauschbar und können an veränderte Bedürfnisse angepasst werden.

Berührungslose Armaturen im privaten Bad

Elektronische, berührungslose Armaturen gewinnen auch im privaten Umfeld an Bedeutung. Der Wasserfluss wird sensorgesteuert ausgelöst und stoppt automatisch, sobald die Hände den Sensorbereich verlassen. Das reduziert Kontaktflächen, verbessert die Hygiene und erleichtert die Nutzung für Pflegebedürftige. Gleichzeitig wird Wasser nur bei tatsächlichem Bedarf abgegeben, was den Wasser- und Energieverbrauch senkt.

Weitere Informationen können per E-Mail an Schell angefordert werden.

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