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Mehr Auftragseingänge, dramatisch wenige Baugenehmigungen

(23.6.2007) Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im April 2007 in Deutschland preisbereinigt um 5,5% höhere Auftragseingänge als im Vorjahresmonat. Dabei erhöhte sich die Baunachfrage im Hochbau um 2,6% und im Tiefbau um 8,9%.

Geschäftslage und -erwartungen im Bauhauptgewerbe laut ifo Konjunkturtest 22/06/2007

In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren Ende April 2007 696.000 Personen tätig; das waren 12.000 weniger als vor einem Jahr (-1,7%). In den letzten Monaten war aufgrund der ungewöhnlich warmen Witterung in diesem Winter die längerfristige Tendenz rückläufiger Beschäftigtenzahlen im Vorjahresvergleich unterbrochen. Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtsmonat auf rund 5,8 Milliarden Euro (+4,6% gegenüber April 2006). Im Vergleich der Ergebnisse der Monate Januar bis April 2007 mit denjenigen des entsprechenden Vorjahreszeitraums sind die Auftragseingänge preisbereinigt um 6,8% gestiegen. Der Gesamtumsatz belief sich auf rund 20 Milliarden Euro und lag damit um 14,5% über dem Niveau der ersten vier Monate 2006.

Fast 50% weniger Baugenehmigungen im 1. Quartal 2007

Laut Statistischem Bundesamt wurde von Januar bis März 2007 in Deutschland der Bau von 40.600 Wohnungen genehmigt. Das waren 48,7% oder 38.600 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum!

Bei den genehmigten Wohnungen handelt es sich bei 35.500 um Neubauwohnungen in Wohngebäuden (-49,7% gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dabei lag die Abnahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (-24,7%) deutlich unter der von Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (-58,7% und -60,6%).

Die Ursache für die drastischen Rückgänge dürfte insbesondere in der Abschaffung der Eigenheimzulage liegen. Für Bauanträge, die noch vor dem 1. Januar 2006 eingereicht wurden, konnte noch der Anspruch auf Eigenheimzulage nach den früheren Regelungen des Eigenheimzulagengesetzes über den Förderzeitraum von acht Jahren geltend gemacht werden. Für die Gebäudearten Ein- und Zweifamilienhäuser hatte dies zu Vorzieheffekten mit hohen Genehmigungszahlen bis in das erste Quartal 2006 hinein geführt.

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude stieg im ersten Quartal 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 39,9 Millionen Kubikmeter (+1,3%). Dieses Plus zeigt sich verstärkt bei den nichtöffentlichen Bauherren (+3,7%). Bei den öffentlichen Bauherren wurde das Vorjahresergebnis dagegen deutlich unterschritten (-22,4%).

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