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Automatisiertes Anwohnerparksystem von Stolzer mit 73 Stellplätzen in Istanbul

(4.12.2012) Die Stolzer Parkhaus GmbH & Co. KG ist speziali­siert auf die Planung und den Bau automatischer Parksysteme. In Istanbul hat das Unternehmen aus dem badischen Achern-Gamshurst ein solches mit 73 Stellplätzen auf drei Parkebenen realisiert.

Istanbul ist nicht nur ein wirtschaftliches Schwergewicht, son­dern auch die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei. Entspre­chend teuer ist der Bauplatz in der Stadt am Bosporus. Auf das Auto verzichten möchte aber trotzdem kaum jemand. Die wachsende Parkproblematik auszuklammern, wäre kurzsichtig: Der Platz, der einem Auto zugestanden wird, entspricht fast der Wohnfläche für einen Menschen. Die Netto-Fläche eines Parkplatzes ist dabei der geringste Teil; ein größerer sind Zu­fahrtswege, Einfahrten und Rampen - aber darauf kann man bei automatischen Park­systemen verzichten. Diese Platzersparnis eröffnet Sanierern und Bauherren neue Möglichkeiten.

So war es dann auch beim Projekt in Istanbul das Ziel, ausgehend von der vorhande­nen Grundfläche und einer vorgegebenen Tiefe eine Lösung für möglichst viele Stell­plätze zu entwickeln: Auf jede der 36 Wohneinheiten im Gebäude kommen rein rech­nerisch zwei Parkplätze. „Mit einer konventionellen Lösung wäre höchstens die Hälfte dessen möglich gewesen“ schätzt Hugo Zapf, Vertriebsleiter bei Stolzer. Stärker in die Tiefe zu gehen sei bei der engen Bebauung in der Nachbarschaft technisch schwierig und wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen. Neun Monate betrug die Bauzeit für das automatisierte Parksystem, als Richtwert für die Baukosten veranschlagt Zapf rund 15.000 Euro pro Stellplatz.

Zwar erscheinen automatisierte Parklösungen zunächst einmal teurer als konventionel­les Parken; die Investition kann sich trotzdem amortisieren - gerade bei Bauvorhaben, die wie in Istanbul besondere Lösungen verlangen. Die Projekte können in der Regel auf sehr engem Raum und in vergleichsweise teurer Lage bemerkenswert wirtschaft­lich umgesetzt werden - z.B. in unattraktiven Baulücken oder in alten Tiefgaragen, die für Autos viel zu eng sind.

Gelten Stellplätze woanders oft nur als lästiger Kostenfaktor, können in hochverdich­ten Gebieten durch die Vermietung sogar zusätzliche Einnahmen erzielt werden. „Auch die Instandhaltungskosten sind durch die geringere in Anspruch genommene Gebäude­fläche niedriger“, verspricht Hugo Zapf. Gewartet wird das Anwohnerparksystem in regelmäßigen Abständen durch einen Servicepartner vor Ort. Zusätzlich sind die Anla­gen per Fernüberwachung immer mit der Firmenzentrale verbunden.

Daneben zählt zu den Vorteilen eines automatischen Parksystems, dass ...

  • Rampen und Personenaufzüge entfallen - demzufolge auch nicht beschädigt oder verschmutzt werden können,
  • auf energieintensive, dauerhafte Beleuchtung verzichtet werden kann,
  • kaum Lärm und Abgase entstehen,
  • die Diebstahlgefahr als ausgesprochen gering gilt und
  • gleichsam jeder Stellplatz ein „Frauenparkplatz“ ist.

Um zu parken, gibt der Fahrer sein Fahrzeug in einem zentralen Übergaberaum ab, ähnlich wie bei einer Autowaschanlage. Das Auto wird auf eine Plattform gefahren und gesichert; identifiziert wird es per Chipkarte oder Transponder. Für den Fahrer ist das schon alles - sein Auto wird nun mit Sensoren auf Überstände abgetastet und voll­automatisch an den Aufbewahrungsort verfahren. Das Abholen ist vergleichbar. Das bedeutet: kurze Wege, der Übergaberaum ist hell beleuchtet und gut einsehbar. In dem Gebäudekomplex am Bosporus können die Bewohner sogar mit dem Fahrstuhl von ihrer Wohnungstür direkt zu ihrem Auto fahren.

Weitere Informationen zu automatisierten Anwohnerparksystemen können per E-Mail an Stolzer angefordert werden.

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