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Filterbox-S: Elektrostatischer Feinstaubabscheider für Kessel bis 300 kW

(19.4.2016; IFH/intherm-Bericht) Mit der zweiten Stufe der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) hat der Ge­setzgeber strenge Vorgaben für Festbrennstoff-Anlagen hin­sichtlich der Feinstaubemissionen festgelegt. Um diese zu re­duzieren, hat Schräder die Filterbox entwickelt, die jetzt in einer neuen Version Filterbox-S auch für Kessel bis 300 kW Leistung erhältlich ist.

Die Filterbox-S besteht aus modularen Kassettenelementen, die hinter dem Feuerungsstutzen in die Abgasanlage eingebaut werden. Ein Element ist für 100 kW Kesselleistung ausgelegt, drei davon lassen sich als Kaskade für eine maximale Leistung von 300 kW in einer Einheit kombinieren (siehe Bild). Für noch höhere Anforderungen sind Doppelanlagen möglich.

Zur Reinigung werden die Abgase aus dem Kessel zunächst strömungstechnisch gerichtet und vom Eingangsstutzen nach unten geführt. Sie durchströmen Edelstahlrohre, in denen so­wohl eine elektrostatische Aufladung als auch die Partikelab­scheidung erfolgen. Der Feinstaub bleibt an der Abscheideflä­che und der Elektrode haften. Steigt die Staubbeladung der Elektrode an, passt eine intelligente Regelung die Stromwerte an, um die Abscheideleistung beizubehalten. Die gereinigten Abgase gelangen dann in den Schornstein.

Um Kondensatbildung während der Startphase zu vermeiden, werden die Rauchgase zunächst durch einen integrierten Bypass geleitet, bis die Temperatur über dem Tau­punkt liegt. Da die Filterbox-S über eine gute Isolierung verfügt, sollte sie gleichwohl zügig betriebsbereit sein - was in der Regel ab einer Abgastemperatur von > 70°C der Fall ist. Zusätzlich ermöglicht die Bypass-Schaltung bei Temperaturen über 250°C den Schutz der Einbauteile.

Die Reinigung der Elektrode sowie der Abscheidefläche erfolgt automatisch durch Vi­bration (trockene Abreinigung). Der dabei anfallende Staub wird in einem Auffangbe­hälter gesammelt. Er lässt sich mittels Spannhebel komplett von der Anlage lösen und kann dann mit einem Staubsauger ausgesaugt werden. Optional soll künftig auch eine automatische Austragungslösung angeboten werden.

Die Kommunikation mit dem Kessel ist über potentialfreie Kontakte möglich. Übermittelt werden Informationen zu aktuellem Betriebszustand, möglicher Störung, Freigabe Filter sowie Freigabe Reinigung. Die Kommunikation mit einer Leitzentrale erfolgt über Mod­bus. In diesem Zusammenhang werden die Betriebsdaten detailliert abgebildet.

Weitere Informationen zur Filterbox-S können per E-Mail an Schräder angefor­dert werden.

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