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Bauindustrie begrüßt Gesprächsangebot von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement

(12.1.2003) "Die deutsche Bauwirtschaft hat in der augenblicklichen Konjunktur- und Strukturkrise politischen Rückenwind dringend nötig". Mit diesen Worten kommentierte am 9. Januar der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, das Angebot von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement, mit den Bauverbänden in einen Dialog über die Krise am Bau einzusteigen. Immerhin starte die deutsche Bauwirtschaft mit dem niedrigsten Auftragsbestand seit der Wiedervereinigung in das Baujahr 2003. Die Bauunternehmen müssten sich deshalb auf ein weiteres Umsatzminus von 3 bis 4 Prozent einstellen.

Geradezu dramatisch habe sich die Situation am Bauarbeitsmarkt zugespitzt: Die Zahl der arbeitslosen Bauarbeiter sei im Dezember 2002 um 3,8 Prozent auf 286.000 gestiegen. Dies sei die höchste Dezemberarbeitslosigkeit seit 1997.

Ganz offensichtlich hätten sich die Fluthilfemaßnahmen auf dem ostdeutschen Bauarbeitsmarkt noch nicht bemerkbar gemacht. Anders sei nicht zu erklären, dass die Zahl der arbeitslosen ostdeutschen Bauarbeiter im Dezember um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert auf nunmehr 147.000 zugenommen habe - dies sei sogar die höchste Dezemberarbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung.

Knipper: "Die deutsche Bauwirtschaft erlebt derzeit einen beispiellosen Niedergang. Es verwundert deshalb niemanden, dass inzwischen Bauunternehmer und Bauarbeiter in Frankfurt, Düsseldorf, Hannover und Nürnberg zu Großdemonstrationen rüsten. Die Politik muss dies als ernstes Signal begreifen: Wir brauchen heute mehr denn je die gemeinsame Kraftanstrengung von Bauwirtschaft, Politik und Tarifvertragsparteien, um die Branche aus der Krise herauszuführen."

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