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Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer zur geplanten Reform der Handwerksordnung: Handeln statt Reden

(6.6.2003) Die Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU) begrüßt den Gesetzentwurf zur Liberalisierung der Handwerksordnung, der gestern im Bundestag beraten wurde, als einen ersten Schritt zum Abbau wettbewerbsverzerrender Vorschriften im Handwerksrecht. "Die Liberalisierung wird den Weg in die Selbständigkeit erleichtern und gibt so einen Impuls für Wachstum und Beschäftigung", so ASU-Präsident Max Schön. Zudem werde die Handwerksordnung endlich europatauglich gemacht.

Die Novellierung lege keinesfalls die Axt an das deutsche Handwerk. "Der ZDH sowie die Oppositionsparteien sollten endlich aufhören, Drohkulissen wie einen Rückgang der Ausbildungsaktivitäten oder eine Gefährdung der Verbraucher an die Wand zu malen. Bereits heute beweisen doch tagtäglich die Gesellen im Handwerk, dass sie eine qualitativ gute Arbeit leisten und oftmals auch die ersten Ansprechpartner der Auszubildenden sind. Warum sollten langjährige Gesellen sich also nicht erfolgreich selbständig machen dürfen?", so der ASU-Präsident.

Schön rief die Handwerksorganisationen auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben. Das Handwerk müsse stattdessen den - freiwillig erworbenen - Meisterbrief als Qualitätssiegel herausstellen, das den Verbrauchern zur Orientierung diene. Die Haltung von CDU/CSU und FDP in Bundestag und Bundesrat werde zeigen, ob es diesen Parteien ernst sei mit einer marktwirtschaftlichen Erneuerung Deutschlands oder ob sie erneut reflexartig in pure Klientelpolitik verfielen: "Alle gesellschaftlichen Gruppen sind aufgefordert, ihre Reformbereitschaft unter Beweis zu stellen - mit Taten".

Schön begrüßte ferner den Vorstoß von Bundeswirtschaftsminister Clement, die starren staatlichen Honorarordnungen bei einer Vielzahl "freier" Berufe zu reformieren. Freies Unternehmertum bedeute, dass auch Architekten, Ingenieure, Rechtsanwälte und Steuerberater sich dem Wettbewerb stellen dürften und müssten. "Auch wenn eine "Aufschrei" zu erwarten ist, Clement befindet sich hier auf dem richtigen Weg und hat unsere Unterstützung", so der ASU-Präsident.

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