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Zwei Unternehmen ein Medium: Brillux und Parador kooperieren

(17.5.2006) Zwei Unternehmen verschiedener Branchen treffen sich in einem Medium und realisieren eine adäquate Marketingidee. Wer davon profitieren darf ist jener Endverbraucher, der sich auf der Suche nach seinem wohnlichen Ich befindet und selber die gestalterische Entdeckungsreise wagt. Als Routenführer bieten sich die beiden Marken "Schöner Wohnen Farbe" und "Parador - Ein Traum von Raum" am.

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Per Click navigiert sich der Suchende mühelos in die virtuelle Welt des Gestaltens und schon mit dem nächsten Click haben Brillux und Parador dafür gesorgt, dass Boden auf Farbe trifft und umgekehrt. Die beiden Unternehmen haben jeweils einen eigenen digitalen Raumdesigner entwickelt und in ihre Homepage integriert. Der Schritt zur Symbiose bestand nach dem ersten Kennenlernen nur noch aus dem Austausch "trendigen Inputs". Das Ergebnis: "die Raumdesigner" bieten dem User die Möglichkeit den Bodenbelag sowie die Wand- und Deckenfarbe individuell in einen realen Raum einzubauen. Dabei geht Parador in seinem Angebot soweit, dass der Interessent seinen eigenen Raum einscannen und dann neu gestalten kann.

Interessen und Kräfte bündeln

Farben aus dem Haus Brillux waren Jahrzehnte dem Profi vorbehalten, erst seit der Markteinführung von "Schöner Wohnen Farbe" im Jahr 2001 erreichte die Produktkompetenz den Endverbraucher direkt. Zwei Zielgruppen, denen Farbe unterschiedliche Dinge sagen muss: Die einen interessiert in erster Linie Qualität und Verarbeitung, die anderen der emotionale Zusatznutzen. An dieser Stelle fungierte die individuelle Raumgestaltung als sachliches Bindeglied zwischen den Kooperationspartnern Viele Stilrichtungen und etliche Designtheorien weiter sind Licht, Farben und Material immer noch Stimmungsmacher Nummer eins in der Gestaltungsszene. Beide Marken folgen in ihren Sortimenten dem Credo: "Der gute Geschmack existiert nicht." Aber es gibt so etwas wie Lebensart, und die darf sehr subjektiv sein. Und neben Designtheorien und Farbtrends geht es vor allem um Beziehungen zwischen Menschen und Dingen. Holz ist in der Lage, aus dem Betrachter einen Liebhaber zu machen, genauso fordern der sonnengelbe Flur oder die rote Schlafzimmerwand ein Lebensgefühl heraus.

Raumplaner als Trendboard für den Endverbraucher

Wie wollen wir wohnen? Bisweilen ist es schon erstaunlich woher Trendforscher, Produktscouts und Warenphilosophen so viel wissen über die geheimsten Wünsche der Menschen. In puncto Kreativität können sie es selbst mit den Produktgestaltern locker aufnehmen. Die beiden Raumplaner geben dem Endverbraucher als Trendboard gleich sehr viele realistische Antworten auf zeitgemäße Stilfragen und sie ermutigen ihn, phantasievoll seine eigene Wohnbiografie zu schreiben.

Das Internet bietet dem Marketing neue Chancen, den Verbraucher trotz seiner ausgeprägten Neigung zum "Zapping" zu erreichen, auch davon sind beide Markenunternehmen überzeugt und stellen sich auf das Medianutzungsverhalten ihrer Zielgruppen ein. "Schöner Wohnen Farbe" wurde mit einem sehr konsequenten Medienauftritt im Markt eingeführt. Der TV-Spot "Mona Lisa" wurde sogar ausgezeichnet und die Broschüre "Inspirationen" wagte nicht nur im Titel, sondern auch in der Gesamtkonzeption eine Entfernung vom Produkt. Parador war im Jahr 2003 das erste Unternehmen seiner Branche, das TV-Werbung einsetzte und realisierte als erster Mittelständler ein Jahr später sehr erfolgreich einen vernetzten Medienauftritt. Die Konsequenz, die gestützte Bekanntheit der Marke Parador stieg innerhalb eines Jahres von 17% auf 35% an.

Brillux und Parador haben neben den bereits angesprochenen Gemeinsamkeiten noch eine weitere: Beide Markenanbieter schauen immer wieder über die Grenzen ihres Unternehmens hinaus in die Welt und haben sich so ein anspruchsvolles Wissensimage aufgebaut. So versteht Parador den Begriff Design auch nicht (nur) als kommunikative Markenkosmetik; ein eigenes Entwicklungsteam, das zum Teil auch aus Designern besteht, die Zusammenarbeit mit anerkannten Künstlern wie Lars Contzen sowie die Auseinandersetzung mit externen Experten wie Hannes Wettstein und dem Design Zentrum in Essen zu Themen wie Formengebung und Stilwelten beweisen, dass Design keine bloße Marketingidee ist, sondern Qualitätsmerkmal. Auch Brillux bewegt sich innerhalb externer Expertenforen und lobt unter anderem den Preis für Fassadengestaltung aus. Und dass Farbe mehr ist als ein Gemisch aus Öl, Bindemittel und Pigmenten ist weiß der interessierte Endverbraucher spätestens dann, wenn er auf 'Farbimpulse.de' erfahren hat, welche Erkenntnisse der Kunstpädagoge Johannes Itten der Farbwelt hinterlassen hat oder wie der Regenbogen an den Himmel kommt. Gemeinsam mit 'wissen.de' hat Brillux ein online Magazin geschaffen, das sich auf wissenschaftlichen Pfaden der Farbe nähert. Das Beispiel dieser Kooperation zeigt, dass Networking mehr sein kann als "unternehmerisches Bürogeflüster".

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