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Zinskurve wird invers

(12.11.2006) Die wachsende Überzeugung, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im Dezember die Leitzinsen auf 3,5% anheben wird, hat die Zinsstrukturkurve in der vergangenen Woche noch flacher werden lassen. Damit ist der Zinsabstand zwischen zweijährigen und zehnjährigen Anleihen zum ersten Mal seit sechs Jahren auf praktisch Null gesunken. Es ist davon auszugehen, dass auch die Eurozone - wie zuvor die USA und Großbritannien - eine Phase sehen wird, in der die Renditen für kurzfristige Anlagen über denen der langfristigen liegen. Dieses Phänomen einer inversen Zinskurve ist jedoch immer nur eine Übergangserscheinung. Sie lässt sich dadurch erklären, dass Investoren einerseits eine restriktive Geldmarktpolitik der EZB mit steigenden Leitzinsen erwarten, die Sorge vor einer Abschwächung der Weltkonjunktur aber andererseits zu Käufen langfristiger Anleihen führt. Interhyp geht davon aus, dass diese Konjunkturgefahr derzeit überschätzt wird und die langen Zinsbindungen daher etwas zu niedrig gepreist werden. Mit Korrekturen nach oben muss infolgedessen jederzeit gerechnet werden.

Für Baufinanzierungskunden ist das ein gutes Umfeld. Die Risikoprämien für langfristige Zinsbindungen gehen weiter zurück. Dies sollte genutzt werden, um die derzeit niedrigen Zinsen möglichst lange zu sichern. Für Umschuldungsinteressenten bieten sich beste Möglichkeiten: Die Zinsaufschläge für Forward-Darlehen sinken weiter. Daher können Anschlusskonditionen schon bis zu 54 Monate im Voraus günstig abgeschlossen werden. Die aktuell niedrigen Zinsen eröffnen auch jungen Menschen, die bislang noch kein Eigenkapital ansparen konnten, die Möglichkeit, eine Immobilie zu kaufen. Sie können mit so genannten 100%-Finanzierungen das günstige Umfeld nutzen, ohne durch lange Sparphasen viel Zeit und Geld zu verlieren.

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