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Modular gebaut, auf flexible Langfristigkeit ausgelegt: Neue Zentrale des Caritasverbands in Speyer

(16.9.2017) „Fliegende“ Raummodule, die per Kran aufeinandergestapelt und zu hochwertigen Gebäuden verbunden werden: Für die gewo Wohnen GmbH, die 2016 für den Caritasverband der Diözese Speyer ein modernes Büro- und Verwaltungsgebäude in Modulbauweise realisiert hat, ist dies ein vertrautes Bild: Mehrere Kindergärten hat der Immobilien-Dienstleister mit ALHO bereits realisiert - und dabei gute Erfahrungen gemacht, wie Alfred Böhmer, Geschäftsführer gewo Wohnen GmbH, beim Ortstermin auf der Baustelle in Speyer betonte.

Als dreigeschossiges Bürogebäude war es das bis dato größte Modulbau-Projekt, das in der Domstadt entstanden ist (siehe Google-Maps).


Modulbau-Baustellen sind (noch) keine gewöhnlichen Baustellen. Das beginnt bereits beim Anblick der jeweils rund 12 Tonnen schweren Module, die mittels Tieflader nachts und unter Begleitung ihren Weg zur Baustelle finden. In Speyer wurden täglich bis zu zehn Raumelemente mit einem entsprechend ausgelegten Kran an ihren vorbestimmten Platz gehievt und miteinander verschweißt - gefolgt von dem modulübergreifenden Innenausbau, den haustechnischen Installationen, dem Anbringen eines Wärmedämmverbundsystems mit Putzfassade sowie der Dachkonstruktion inklusive Photovoltaikanlage.

In Speyer fand die Montage des ersten Bauabschnitts Anfang August 2016 statt. Die Übergabe an die Nutzer stand für Dezember 2016 auf der Agenda. So entstand in nur fünf Monaten aus 99 vorgefertigten Einzelmodulen ein modernes, dreigeschossiges Büro- und Verwaltungsgebäude, das auf drei Etagen lichtdurchflutete Büros und Aufenthaltsflächen für 140 Angestellte des Caritasverbandes der Diözese Speyer bietet.


Foto © ALHO

Allerdings erfordert die Modulbauweise von allen am Projekt Beteiligten eine gewisse Disziplin, wie Projektleiter Marcus Hoffmann betont: „Wichtige Entscheidungen müssen frühzeitig getroffen werden, denn eine baubegleitende Planung ist beim Modulbau nur begrenzt möglich. Dadurch werden aber auch Mehrkosten vermieden, die beim konventionellen Bauen inzwischen fast zwangsläufig anfallen. Die Umsetzung erfolgt parallel. Das heißt: Während die Fundamente konventionell vor Ort erstellt werden, produzieren wir die einzelnen Raummodule in unseren Werkhallen witterungsunabhängig und unter ständigen Qualitätskontrollen.“

Individuelle Planung, Wirtschaftlichkeit und Effizienz

Das barrierefreie Gebäude mit Besprechungsräumen und Kantine besteht aus zwei separaten Riegeln, die mit jeweils eigenen Etagenküchen und Sanitärbereichen versehen sind. Der großzügige, mit einer hochwertigen Pfosten-Riegel-Fassade verglaste Eingangsbereich verbindet die beiden Bauteile zentral in der Mitte und sorgt bei Nutzern und Besuchern für Übersichtlichkeit und gute Orientierung.

Betreiber und Stadt versprechen sich von dem modernen Gebäude in Modulbauweise à la ALHO vor allem auch Vorteile in puncto Wirtschaftlichkeit und Effizienz. „Mit der freitragenden Stahlskelettstruktur und den nichttragenden Wänden sind Gebäudekomplexe in Modulbauweise sehr flexibel an sich wandelnde Anforderungen anpassbar“, erläutert ALHO-Geschäftsführer Jörg Löber. „Innenwände können versetzt oder geöffnet werden, das Aufstocken - sofern statisch vorgesehen - und Anbauen ist jederzeit möglich. Die ursprüngliche Investition ist daher unabhängig von der mittel- und langfristigen Entwicklung eines Unternehmens gesichert.“

Weitere Informationen zu Bürogebäuden in Modulbauweise können per E-Mail an ALHO angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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