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Schule aus Containern - gerade auch interimsweise pädagogisch wertvoll

(14.9.2017) Energieeinsparverordnung, Schulbaurichtlinie, pädagogische Konzepte: Die Anforderungen an Schulgebäude sind diffizil und können auch bei Interimsbauten nicht beiseite gewischt werden - zumal es auch in Containeranlagen eine Reihe an Möglichkeiten gibt, Schülern ein adäquates Lernambiente zu bieten. Wie das geht, zeigt beispielsweise der Anbieter für mobile Raumsysteme Fagsi:


Foto © Fagsi

Ein Beispiel ist das Interimsgebäude der Sophie-Opel-Schule in Rüsselsheim: Da das alte Gebäude der Gesamtschule erneuert werden musste, suchte die Stadt eine Interimslösung für zwei Jahre. Die Vorgabe: Das pädagogische Konzept, das mit dem Neubau flächendeckend eingeführt wird, sollte auch schon im Interimsbau berücksichtigt werden. Außerdem war das Gebäude behindertengerecht zu gestalten.

Realisiert wurde das  2.500 m² große Übergangsgebäude aus insgesamt 151 Modulen - inkl. Aufzug, Innenhof, Außentreppen und Vordach. Ganz speziell sind die sogenannten „Marktplätze“. Die über 200 m² großen Räume sind mit bodentiefen Fensterelementen ausgestattet und von den Klassenräumen einsehbar. Diese „Begegnungszonen“ sind Teil des neuen Bildungskonzepts der Schule und werden als zusätzlicher Unterrichtsraum genutzt.

Von der Auftragserteilung bis zur Schlüsselübergabe vergingen sieben Monate. Nach den Sommerferien konnten die Schüler in das neue Gebäude einziehen.

Auch die Landeshauptstadt München hatte hohe Anforderungen an die Ausstattung ihrer Grundschule an der Fröttmaninger Straße (Bild oben). So stattete Fagsi die Klassenräume des 3.174 m² großen Interimsbaus zum Beispiel mit modernen Mediensäulen aus. Die Glattblechfassaden der ProEnergy-Container wurden optisch ansprechend gestaltet und fügen sich gut in die umgebenden Grünanlagen ein. Darüber hinaus ist das Gebäude mit witterungsabhängig gesteuerten Außenraffstores ausgestattet.

Der Auftraggeber legte laut Fagsi ein hohes Augenmerk auf die Materialökologie der Container. Qualitätskontrollen durch das Unternehmen selbst und die Landeshauptstadt im Produktionswerk sowie die laufende Kontrolle der eingesetzten Materialien vor Ort stellten die gewünschte Qualität sicher. Die 184 Containermodule wurden innerhalb von 10 Wochen zum Interims-Schulgebäude zusammengestellt.

Weitere Informationen zu Interims-Schulgebäuden können per E-Mail an Fagsi angefordert werden.

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