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Stimmung im Deutsche Hypo Immobilienklima hellt sich auf

(1.1.2020) Die Berg- und Talfahrt des Immobilienklimas in der zweiten Jahreshälfte 2019 setzte sich auch im Dezember fort: In der 144. Monatsbefragung bewerteten die Experten das Klima um 3,1% besser als noch im November. Mit nunmehr 117,1 Zählerpunkten konnten sogar die meisten Verluste der vergangenen zwei Monate ausgeglichen werden.

Immobilienklima nach Segmenten bis Dezember 2019
Deutsche Hypo Immobilienklima

Insgesamt doch rückläufiger Trend

Insbesondere das Investmentklima trug mit einem Zuwachs von 4,0% zu der positiven Entwicklung bei; außerdem ist das Ertragsklima mit einem Plus von 2,1% auffallend positiv. Gleichwohl ist im Jahresrückblick insgesamt der Trend rückläufig:

  • Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres, der allerdings außergewöhnlich schwach ausfiel, ergibt sich ein moderater Rückgang um 0,5%.
  • Verglichen mit dem Höchststand von 125,0 Zählerpunkten im Februar 2019 zeigt sich ein deutliches Stimmungsgefälle von -6,2%.

Alle Assetklassen derzeit im Plus

Die Stimmungsentwicklung in den einzelnen Assetklassen ist durchweg positiv. Dabei reicht die Bandbreite der Veränderungsraten ...

  • vom Büroklima, das nach einem markanten Einbruch im November mit einem Zuwachs von 5,5% auf 137,5 Punkte wieder an Fahrt aufnehmen konnte,
  • über das Hotelklima, das mit einem leichten Plus von 0,8% auf 106,1 Punkte immer noch im positiven Bereich liegt,
  • bis zum Wohnklima, welches sich zwar mit ebenfalls 0,8% auf nunmehr 138,3 Punkte nur leicht positiv entwickelt hat; es kann aber seinen ersten Platz im Ranking der Assetklassen knapp verteidigen.

Trotz der negativen Gesamtentwicklung im Vormonat konnten einige Assetklassen bereits wieder den zweiten Monat in Folge einen Zuwachs verzeichnen. Neben dem Wohnklima zählen auch das Logistik- (+1,5% auf 135,4 Punkte) und das Handelsklima (+1,1% auf 68,8 Punkte) dazu.

Gewinner und Verlierer 2019

Bemerkenswert ist, dass sich das Handelsklima entgegen dem Verlauf der letzten Jahre im Rückblick 2019 mit +4,2 % am positivsten entwickelt hat. Auf der anderen Seite ist das Hotelklima mit -8,2% der größte Verlierer des Jahres 2019.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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