Baulinks -> Redaktion  || < älter 2020/1342 jünger > >>|  

Moderne Heiztechnik in historischer Tonofenfabrik: Ein Heimspiel für Zehnder

(6.8.2020) Im historischen Kern der badischen Stadt Lahr befindet sich ein typisches Beispiel für Industriearchitektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts - nämlich die vom Architekten Carl Meurer entworfene Tonofenfabrik von 1896 (siehe Google-Maps). Mit der Verbreitung von Zentralheizungen sank schließlich der Bedarf an Öfen, woraufhin die Produktion in den 1950ern eingestellt wurde.

alle Fotos © Zehnder 

Nachdem das baufällige Industriegebäude über Jahrzehnte hinweg nur spärlich genutzt wurde, begannen 2014 tiefgreifende Umbauarbeiten durch die Stadt Lahr. Im Februar 2018 zog dann das neue Stadtmuseum in das geschichtsträchtige Gebäude ein und begrüßt heute Besucher, welche die Lahrer Geschichte von den ersten Funden aus der Römerzeit bis in die Gegenwart kennenlernen wollen.

Im Rahmen der Sanierung wurde u.a. viel Detailarbeit in die Integration moderner Heiztechnik gesteckt, so dass heute insgesamt 43 Heizkörper von Zehnder in dem Gebäude, in dem einst Kachelöfen und Tonwaren hergestellt wurden, auch optisch ansprechend fürs Wohlbefinden von Mitarbeiten und Besuchern sorgen.

Nach den Entwürfen des im Museumsbau erfahrenen Architekturbüros Heneghan Peng Architects aus Berlin baute die Stadt die alte Fabrik mit finanzieller Unterstützung des Bundes sowie des Landes Baden-Württemberg zum stadtgeschichtlichen Museum um. Ganz im Zeichen der städtischen Aufwertung eröffnete das Museum im Februar 2018 - passend zur Landesgartenschau Lahr 2018 - feierlich seine Türen. Mit seinem charmanten Industriecharakter präsentiert sich die alte Fabrik in der Lahrer Altstadt heute in neuem Glanz und gilt als Impulsgeber für die Entwicklung der Innenstadt: Die Aufwertung des zuvor baufälligen Gebäudes leistet dem Vernehmen nach einen großen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt.

Jetzt wird die ehemalige Tonofenfabrik mit einem Gas-Brennwertkessel und Nieder­temperatur-Heizkörpern geheizt. Dabei setzte das Ingenieurbüro Vertec GmbH bei der Planung der Heizung auf Heizkörper „aus der Heimat“: Ausstellungsräume, Flure, Büros und WCs des Museums werden durch die Design-Heizkörper Charleston und Plano des in Lahr ansässigen und international renommierten Raumklimaspezialisten Zehnder warm gehalten. Dabei ist es den Architekten gelungen, moderne Heiztechnik unter hohen Denkmalschutzauflagen in die historische Bausubstanz des Fabrikgebäudes zu integrieren. So erstrahlt das Stadtmuseum in neuem Glanz und besticht mit einem unverwechselbaren Industriecharme, in den sich die modernen Heizkörper elegant einfügen.

Der Charleston ist der Klassiker von Zehnder - siehe auch Beitrag „Zehnder wird heuer 125“ vom 2.8.2020. Direkt an der Produktionsstätte Lahr gefertigt, trat er quasi in die Fußstapfen der Kachelöfen. In seinen vielen Formen und Modellen eignete sich der Heizkörper ideal für das Heimatmuseum, in dem jeder Raum hohe und individuelle Bauansprüche hat. So fügt er sich mit seiner transparenten Lackierung „Technoline“ ideal in das modern-urbane Ambiente und verleiht den Ausstellungsräumen eine besondere Note. Befestigt an dunkelgraue, rustikale Steinwände, erfüllt er nicht nur die spezifischen Bedingungen in dem denkmalgeschützten Gebäude – er unterstreicht durch seine transparente Lackierung mit der freien Sicht auf beispielsweise die Schweißnähte auch den Industriecharme, der das historische Bauwerk ausmacht.

Auch im Treppenhausanbau, der über den Bestand hinausragt und gestalterisch an die alte Tonofenfabrik anknüpft, überzeugt der Charleston mit seinem eleganten Erscheinungsbild in raumhoher Ausführung; gleichzeitig sorgt er mit seiner großen Wärmeübertragungsfläche für eine effiziente Beheizung des anspruchsvollen Raumes.

Andere Heiz- und Designansprüche stellten hingegen die weißen Wände im Eingangsbereich, in den Fluren und weiteren Ausstellungsräumen des Museums. Für diese schlicht und minimalistisch gestalteten Räume entschieden sich die Planer für den Plano, sowohl in raumhoher als auch in horizontaler Ausführung: Mit seiner glatten Oberfläche und seiner dezenten Optik fügt sich der Heizkörper nicht nur ästhetisch, sondern auch lösungsorientiert in das vorgegebene Ambiente ein.

Weitere Informationen zu Charleston und Plano können per E-Mail an Zehnder angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

Impressum | Datenschutz © 1997-2020 ARCHmatic - Alfons Oebbeke (XING, linkedin)
ANZEIGE