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Null heißt null! Keine Ausreden bei barrierefreien Türschwellen

(5.5.2022) Die DIN 18040 hat mit ihrem Postulat der Schwellenlosigkeit viele Diskussionen ausgelöst: So sind sowohl im Teil 1 (Öffentlich zugängliche Gebäude) als auch im Teil 2 (Wohnungen) zunächst untere Türanschläge und -schwellen als unzulässig beschrieben. Dann folgt aber das, was allzu gerne von der Ausnahme zur Regel uminterpretiert wird: Ist eine Schwelle technisch unabdingbar, dann dürfe sie nicht höher als zwei Zentimeter sein:

Fotos © Alumat 

Allerdings hat der Arbeitsausschuss „Barrierefreies Bauen“ beim DIN bekräftigt, das barrierefrei nur die niveaugleiche Ausbildung von Außentüren ist - demnach habe die Schwellenhöhe null Zentimeter zu betragen. Ob die Voraussetzungen für die Anwendung der Zwei-Zentimeter-Regel im konkreten Einzelfall gegeben seien, müsse jeweils durch einen Sachverständigen festgestellt werden.

Null heißt null!


  

Das Unternehmen Alumat rät vor diesem Hintergrund Projektverantwortlichen und Bauherren, bereits in der frühen Projektphase ihre Anforderungen an die einzubauenden, barrierefreien Schwellen deutlich zu artikulieren: „Null heißt null“. Der Erfinder der Magnet-Nullschwelle gilt als Spezialist für niveaugleiche Übergänge und lässt in diesem Punkt Ausreden nicht gelten. (Der Schnitt rechts aus dem Beitrag „Schwellenlose Türdurchgänge mindern die Stolpergefahr“ vom 12.7.2012 zeigt - rot markiert - eine Magnet-Doppeldichtung.)

Auch Uwe Stieltz, im Seniorenheim der AWO in Fürth für die Haustechnik zuständig, versichert, dass er mit den Magnet-Nullschwellen noch nie technische Probleme gehabt habe. Es genüge, ein- bis zweimal im Jahr die Magnet-Profile herauszunehmen und zu reinigen - was kein nennenswerter Aufwand sei -, um z.B. die Schlagregendichtheit (geprüft nach Klasse 9A gem. DIN EN 12208) zu gewährleisten. Wären hingegen im Rahmen der energetischen Sanierung Schwellen eingebaut worden, würde das für Reinigungs- und Pflegekräfte wie für die Nutzer den Alltag deutlich komplizierter gestalten: „Das wäre nicht witzig. Wäre hier eine Schwelle, müssten wir vielen Bewohnern helfen“, kommentiert Sonja Zill, Inhaberin des Cafés im AWO Seniorenheim.

Komfort versus Klimaschutz?

Für die zeitgemäße Wärmedämmung ist das Aluminium-Bodenprofil der Magnet-Null­schwelle thermisch getrennt und mit einer lastabtragenden Wärmedämmung bis zur Rohdecke ausgestattet. Das führte zusammen mit der systembedingt hohen Luftdichtheit im Übrigen dazu, dass die Alumat-Magnet-Nullschwelle vom Passivhaus Institut (PHI) gemäß Passivhaus Effizienzklasse phC zertifiziert wurde.

Weitere Informationen zu Magnet-Nullschwellen können per E-Mail an Alumat angefordert werden.

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