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Zukunft zum Anfassen: Die ACS 2003 zeigt das "intelligente Haus" mit einem eigenen Messestand

(26.8.2003) Das intelligente Haus von Morgen kann mitdenken und seinen Bewohnern ganz neue Möglichkeiten erschließen - gleichzeitig kann es zu einem realistischen Zukunftsmarkt für alle am Bau Beteiligten werden. Ein Besuch der 20. ACS - Fachmesse für Computersysteme im Bauwesen und europäischer Branchentreff - ermöglicht, den Stand der Technik auf diesem Gebiet mal wieder hautnah und interaktiv zu erleben. Dazu wird sich das "inHaus"-Projekt mit einem eigenen Messestand (Halle 4, Stand E 65) präsentieren.

Ist Herd ausgeschaltet, läuft die Heizungsanlage noch einwandfrei? Fragen wie diese stellen sich viele Menschen beim morgendlichen, meist eiligen Verlassen ihres Hauses. Bislang musste man umkehren und nachsehen, um eine Antwort zu erhalten. Den Bewohnern eines intelligenten Hauses dagegen genügt dazu ein kurzer Blick - zum Beispiel auf das Display ihres Mobiltelefons oder in den Internet-Browser am PC.

Möglich ist das heute bereits im Innovationszentrum Intelligentes Haus Duisburg, kurz "inHaus". Hier werden jetzt schon vorhandene Technologien und Geräte zu einem gemeinsamen, hochintegrierten Gesamtsystem verbunden - dem "intelligenten Haus". Unter der Leitung der Fraunhofer Gesellschaft (Institut IMS Duisburg) arbeitet am "inHaus"-Projekt eine ständig anwachsende Zahl bedeutender nationaler und internationaler Wirtschaftsunternehmen an der Verwirklichung eines einmaligen, ganzheitlichen Konzeptes für die attraktive und nutzbringende Integration der Informationstechnik in die alltäglichen Lebensumfelder. Ihnen geht es dabei nicht etwa um ferne Zukunftsvisionen, sondern um die Entwicklung sehr konkreter Lösungen durch die intelligente Nutzung aktueller Technik und bereits am Markt verfügbarer Komponenten.

Das inHaus-Zentrum Duisburg hat als Test- und Demonstrations-Basis die inHaus-Anlage mit einem Wohnhaus, einem Werkstatthaus, einem vernetzten Fahrzeug und einem vernetzten Garten. Der zentrale Ansatz im intelligenten Haus geht allerdings weit über die bloße Vernetzung von Anlagen und Geräten in Haus, Werkstatt und Garten hinaus: Die vollständige Integration der bisher inselartig nebeneinander stehenden Komponenten, Geräte und Teilnetzwerke (z.B. Heizung, Alarmsystem, PC, Telefon, Audio/Video/TV-Geräte, Küche und Küchengeräte, Lichtinstallation) zu einer einfach zu bedienenden, funktionalen Einheit ist das Ziel. So sollen endlich voll integrierte Haussysteme geschaffen werden, ohne die funktionalen Brüche zwischen den bisherigen Inseln. Dies ist natürlich auch eine besondere Herausforderung z.B. für Planer, da dieser integrative Ansatz der noch vorherrschenden Denkweise in Gewerken oder Produktsegmenten widerspricht, der heute vielen am Bau Beteiligten noch zu Eigen ist.

Richtig intelligent wird ein Haus aber erst durch die vielfältige, sichere Vernetzung mit der Außenwelt: Dazu nutzt das "inHaus"-Projekt die heute bereits bestehenden Kommunikationsnetze (z.B. Internet, Telefonnetz oder Mobilfunknetz) und entwickelt dafür sichere Zugangs-, Dienste-, und Contentplattformen. So kann der Bewohner eines intelligenten Hauses unproblematisch z.B. per Internet oder Sprachsteuerung per Mobil- oder Festnetztelefon auf die vielen Funktionen seines Hauses zugreifen. Die Änderung der Raumtemperatur etwa oder das Schließen von Jalousien ist von fast jedem Ort der Welt aus möglich. Umgekehrt kann das intelligente Haus Störfälle und Alarme, wie etwa eine schlecht funktionierende Heizung oder einen Ausfall des Gefrierschrankes, seinen Bewohnern, aber auch Dienstleistern und Handwerkern, z.B. per Email, Fax, SMS oder automatisch generierter Sprachnachricht mitteilen.

Auf der ACS 2003 können sich die Fachbesucher ganz hautnah mit allen Einzelheiten dieses innovativen, Standardsetzenden Pilotprojektes vertraut machen. Dazu werden auf dem Messestand via Internet und Projektionstechnik direkte Live-Schaltungen in die inHaus-Basis in Duisburg vorgenommen und man hat z.B. Gelegenheit, einzelne Systeme, wie die Jalousien oder andere Geräte, von Frankfurt aus fernzusteuern: Auch das Ergebnis kann man natürlich live erleben.

Zusätzlich wird in Präsentationen und Vorträgen am Messestand und im ACS-Praxisforum aufgezeigt, wie genau die "inHaus"-Technik in den Planungsprozess von Gebäuden und Anlagen integriert werden kann. Interessierte Planer haben mit einem Besuch der ACS also Gelegenheit, sich einen deutlichen Wissensvorsprung zu sichern und Wettbewerbsvorteile in der Zukunft zu realisieren.

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