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EasyStop Türstopper schützt Türen und Wände barrierefrei im Klinikbetrieb

(3.8.2011) Türen in hochfrequentierten Gebäuden wie z.B. einer Klinik sind ganz besonderen Belastungen ausgesetzt; und davon bleiben benachbarte Wände selten verschont. Um das Anschlagen von Türen an Wände zu verhindern, werden Türstopper montiert. Viele Exemplare sind jedoch fest installiert und stören dadurch den betrieblichen Ablauf und/oder erweisen sich regelmäßig als Stolperfalle mit eingebautem Verletzungsrisiko. Genau mit dieser Schwachstelle haben sich auch die Kliniken Erlabrunn gGmbH auseinandergesetzt und es mit dem neuen „EasyStop“-Türstopper der Westag & Getalit AG gelöst:

In regelmäßigen Abständen musste der Klinikbetreiber umfangreiche Ausbesserungsarbeiten auf den verschiedenen Stationen vornehmen, um die Schäden, die durch das Aufprallen der Türen auf die Wände verursacht wurden, zu beseitigen. Da in diesem Objekt nahezu durchgängig schwere Schallschutztüren in den Klassen SK32 und SK37 verbaut wurden, die ein hohes Eigengewicht haben, war der Einsatz herkömmlicher Türstopper nicht möglich, ohne andere Beeinträchtigungen hinnehmen zu müssen.

„Da die schweren bis zu 1240 x 2110 mm großen Türblätter oft an die Wände geschlagen sind (Hebelwirkung) und es somit zur Lockerung der Zarge bzw. Ausreißen der Bänder kam, mussten wir regelmäßig kostspielige Ausbesserungen vornehmen, um den Ursprungszustand wiederherzustellen. Daher suchten wir einen Türstopper, der die schweren Türblätter sanft stoppt und keine Befestigungen benötigt, die den betrieblichen Ablauf stören“, erklärt Ulrich Dörstling, Sachgebietsleiter für Investitionen der Kliniken Erlabrunn gGmbH.

Der Türstopper

Das Funktionsprinzip des Stoppers ist einfach: Der an der Tür befestigte Federmechanismus ist mit einem Magneten ausgestattet. Wird er beim Öffnen der Tür über die im Boden eingelassene Platte bewegt, wird er nach unten gezogen und stoppt das Türblatt am Ende der Bodenplatten-Vertiefung. Durch die eingebaute Federung soll zudem eine Beschädigung der Tür ausgeschlossen sein, da sie beim Stoppen abgefedert wird:

Der Türstopper verfügt über keine Arretierungsfunktion und kann auch an Türen montiert werden, die mit einem Türschließer ausgestattet sind. Der Stopper empfiehlt sich aufgrund seiner massiven Bauweise besonders für den Einsatz in Gebäuden, die stark frequentiert werden. Zudem ist er für den Einsatz auf Flucht- und Rettungswegen geeignet, da durch den flächenbündigen Einbau keine Stolperstellen am Boden entstehen.

Langzeit-Testlauf brachte gewünschtes Ergebnis

Um den Türstopper unter Alltagsbedingungen testen zu können, hat der Klinikbetreiber eine Pflegestation für den Funktionstest mit dem neuen „EasyStop“ ausgestattet. Über einen Zeitraum von acht Wochen wurden ca. 20 Stopper ausgiebig getestet. „Wir haben den Türstopper testhalber auf einer orthopädischen Station installieren lassen, um zu sehen, ob es Probleme in der Anwendung gibt oder der Betrieb in irgendeiner Weise gestört wird. Besonders wichtig war uns dabei vor allem, dass insbesondere für Patienten mit Gehhilfen keine Stolperstellen entstehen, die ggf. Verletzungen verursachen könnten. Darüber hinaus mussten wir sehen, ob es Probleme gibt, wenn wir mit Krankenbetten und Rollstühlen über die Flure fahren. Das Ergebnis hat uns überzeugt - es gab über den gesamten Testzeitraum keine Beeinträchtigungen und keine Beschädigungen an Tür und Wand. Daher werden wir nun auch weitere Stationen der Klinik mit dem neuen EasyStop ausstatten.“, erläutert Dörstling.

Weitere Informationen zum Türstopper „EasyStop“ sowie zu Objekttüren können per E-Mail an Westag Getalit angefordert werden.

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