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Neue Fischer-Verbundankersysteme ohne Einschränkungen in gerissenem Beton

(23.10.2012) Risse im Beton entstehen durch Spannungen und Verformungen, die von unterschiedlichen Lasten wie Eigengewicht, Verkehrs- und Windlasten sowie Schwin­den und Kriechen des Betons verursacht werden. Beton eignet sich nur bedingt, um Zuglasten aufzunehmen. Diese Aufgabe übernehmen Bewehrungen aus Stahl. Während sich die Bewehrungsstäbe unbeschadet dehnen, reißt der Beton. Unzählige, mit blo­ßem Auge kaum sichtbare Risse entstehen: die gerissene Zugzone.


Das Fischer Superbond-System mit Ankerstangen FIS A und RG M, Innengewindeankern RG MI, Betonstabstahl und Bewehrungs-Gewindeankern FRA. (Bild vergrößern)

Da es äußerst komplex ist, den Nachweis zu erbringen, ob der Beton gerissen oder ungerissen ist, sollten Handwerker grundsätzlich davon ausgehen, dass Risse im Ver­ankerungsbereich vorhanden sind, welche die Tragfähigkeit der Dübel erheblich redu­zieren können. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich für Planer und Handwerker, grundsätzlich risstaugliche Dübel einzusetzen.

Der Befestigungsspezialist Fischer bietet seit Herbst 2012 drei aufeinander abgestimm­te Verbundankersysteme an. Die Bondfamilie von Fischer umfasst die Systeme High­bond, Powerbond und Superbond mit der ETA-Zulassung für gerissenen Beton. Sie dürfen ohne Einschränkung in der Zug- und Druckzone des Betons eingesetzt werden.

Der Betonprofi: Highbond

Das bekannte und seit Jahren etablierte Highbond-System FHB II verankert hohe Lasten in gerissenem Beton - und das bei vergleichsweise kleinen Achs- und Randab­ständen. Der Verarbeiter entscheidet je nach Anwendung, ob der FHB II mit dem Highbond-Spezialmörtel FIS HB oder mit einer der beiden Glaspatronen zum Einsatz kommt - unabhängig von der Last. In Kombination mit der schnell aushärtenden Glas­patrone FHB II-PF kann der Highbond FHB II nach nur zwei Minuten belastet werden. Den Highbond gibt es in drei Varianten: in galvanisch verzinktem Stahl, nicht rosten­dem Stahl A4 und hochkorrosionsbeständigem Stahl (1.4529) in den Größen von M 8 bis M 24.

Der Vielseitige: Powerbond

Das neue Powerbond-System verbindet hohe Tragfähigkeit mit variabler Veranke­rungstiefe. Die „Powersleeve“-Technologie bietet sich besonders bei dünnen Beton­teilen an. Das System besteht aus dem Powerbond-Spezialmörtel FIS PM auf styrol­freier Vinylesterbasis, der Edelstahlhülse Powersleeve FIS PS und der Ankerstange FIS A.

Fischer Powerbond-System
Das Powerbond-System mit Ankerstangen FIS A und Powersleeve FIS PS. (Bild vergrößern)

Die Hülse Powersleeve mit Konusgeometrie besteht aus rostfreiem Edelstahl. Mit drei Hülsengrößen deckt die Fischer Powersleeve das komplette Anwendungsspektrum für Ankerstangen M 10, M 12 und M 16 im Innen- und Außenbereich ab. Der Powerbond erlaubt eine millimetergenaue Verankerungstiefe von 60 bis 192 Millimetern.

Der Beton-Allrounder: Superbond

Das neue Superbond-Ankersystem ermöglicht eine einfache Montage und sicheren Halt bei Frost, im wassergefüllten oder im diamantgebohrten Loch. Mit dem Anwen­dungstemperaturbereich von -40°C bis +150°C eröffnet das Superbond-System zudem neue Anwendungsfelder: Verankerungen, die unter dem Einfluss erhöhter Temperatu­ren stehen, wie z.B. Befestigungen in Trocknungsanlagen, können zugelassen mit ei­nem Verbundanker ausgeführt werden. Auch von der Witterung sind Verarbeiter nahe­zu unabhängig. Der Superbond ist der ideale Verbundanker für Verankerungen bei frostigen Temperaturen.

Mit dem Superbond-Spezialmörtel FIS SB können Installationen bei -15°C und mit der Reaktionspatrone RSB bei -30°C durchgeführt werden. Die Reaktionspatrone RSB er­spart dem Verarbeiter darüber hinaus das Ausbürsten des Bohrloches.

Weitere Informationen zu Highbond, Powerbond und Superbond können per E-Mail an Fischerwerke angefordert werden.

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