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Studie belegt hohen Reorganisationsbedarf von Bau und Anlagenbau

Zukunftsstrategien der Bau- und Anlagenbauindustrie im Vergleich(28.4.2005) Wie Bau- und Anlagenbauunternehmen die Herausforderungen des marktwirtschaftlichen Strukturwandels meistern können, ist Inhalt eines Forschungsprojektes, das die Technische Universität Berlin, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen / Nürnberg und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie am 2. März 2005 in Berlin vorgestellt haben. Im Rahmen eines Symposiums diskutierten Branchenexperten wie u.a. Dr.-Ing. Hans-Peter Keitel, Vorstandsvorsitzender HOCHTIEF AG, Dr.-Ing. Wolfgang Stein, Geschäftsleitung ThyssenKrupp Fahrtreppen und Aufzüge sowie Prof. Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, die Ergebnisse. Zu den ca. 120 Gästen bei der Ergebnispräsentation zählten im wesentlichen Führungskräfte beider Branchen als auch Vertreter zahlreicher Industrieverbände.

Die Benchmark-Studie analysiert detailliert operative und strategische Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Bau- und Anlagenbauunternehmen. Dazu sind bundesweit 550 Unternehmen befragt worden.

Die umfangreiche Untersuchung belegt, dass die unbefriedigende Ertragslage vieler Bau- und Anlagenbaugesellschaften nicht nur auf konjunkturelle Probleme zurückzuführen ist. "Die Ursachen liegen ebenso in zahlreichen unternehmensinternen, strukturellen Schwachstellen der Prozesse, der Organisation und der Führungssysteme", so die Autoren der Studie Steffen Pekrul und Melich Seefeldt. Das Fazit: Die große Herausforderung der Großprojektbranchen liegt in einer permanenten und ganzheitlichen Reorganisation.

Podiumsdiskussion: Prof. Gemünden, Dr. Keitel, Prof. Bauer, Prof. Bornmüller, Dr. Stein, Prof. Kochendörfer
Podiumsdiskussion: Prof. Gemünden, Dr. Keitel, Prof. Bauer, Prof. Bornmüller, Dr. Stein, Prof. Kochendörfer

Dazu hat die Studie die notwendigen Haupthebel zur Kostensenkung, Effizienzsteigerung und Strategieanpassung ermittelt. Den befragten Unternehmen zufolge befinden sich die größten Verbesserungspotentiale in den Kernbereichen Vertrieb, Beschaffung, Fertigung und im Projektmanagement.

Die Studie liefert Entscheidungsträgern ein aussagekräftiges Analyseinstrument für die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens. Ferner gibt sie praxisorientierte Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Umfrage wurde vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie unterstützt. Die Studie mit dem Titel "Zukunftsstrategien der Bau- und Anlagenbauindustrie im Vergleich" kann über www.bau-strategien.de bezogen werden.

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