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ift Rosenheim lädt ein: Rosenheimer Tür- und Tortage am 20. und 21.5.2010

(10.2.2010) Gesetzliche Anforderungen, Normen und Zertifikate sowie die Nachfrage nach mehr Wohnkomfort, Sicherheit und Energieeffizienz fordern von Tür- und Torherstellern neue Technologien und Strategien. Die Rosenheimer Tür- und Tortage wollen die Unternehmen bei dieser Aufgabe unterstützen und über Trends und die Konsequenzen geänderter nationaler und europäischer Normen informieren. Neben EnEV, Maschinenrichtlinie, Produktnormen und Brandschutzregeln gewinnen auch die Anforderungen an Nachhaltigkeit in der Branche an Bedeutung: Investoren und Planer fordern in Ausschreibungen immer häufiger Kenndaten auch für Türen und Tore und die Zulieferteile. Referenten wie Hans-Dieter Hegner (BMVBS) oder der Präsident des DIBt, Gerhard Breitschaft informieren aus erster Hand über den aktuellen rechtlichen Stand.

Green Buildings, Zukunftshäuser und Nachhaltigkeit

... wurden bislang eher abstrakt und kontrovers diskutiert. Nun ist die Nachhaltigkeit voll in der Baubranche angekommen: Bauherren, Behörden, Architekten, Investoren und die Wohnungswirtschaft verlangen Nachweise und Zertifikate, um Investitionssicherheit, Wiederverkaufsfähigkeit und Energieeffizienz von anerkannten erfahrenen Stellen bestätigt zu bekommen. Solche Anforderungen tauchen verstärkt in Ausschreibungen auf. Die Rosenheimer Tür- und Tortage 2010 wollen Herstellern und Verarbeitern aufzeigen, wie sie diese im eigenen Unternehmen erfolgreich umsetzen können. Neben der praktischen Umsetzung der Nachhaltigkeitsnachweise und -zertifikate stehen natürlich die Information und Diskussion technisch-normativer Entwicklungen im Vordergrund. Hierzu zählen auch aktuelle Trends zur Bewältigung der schwierigen Marktsituation, neue Produktnorm und CE-Kennzeichen von Innentüren oder die Ausweitung neuer Regeln bei Toren. Im Brandschutz ist der intelligente Umgang mit Zulassungen, Anwendungsbereichen und viel diskutierten Übertragungsregeln in europäischen Normen entscheidend, um zukunftssichere nationale und europäische Nachweise mit einem Minimum an Prüfungen zu erreichen.


Die ift-Referenten wollen den aktuellen Stand der Normen und deren praktische Umsetzung umreißen. Weiter sollen sie direkt aus ihrer praktischen Arbeit in Normenausschüssen und im Institut berichten, speziell aus Prüfung und Forschung.

... wollen darüber hinaus die Umsetzung von baurechtlicher Seite  schildern und darlegen, mit welchen Anforderungen in Zukunft zu rechnen ist.

Automatische Türen und Tore

... sind sicher die technische "Königsdisziplin", denn hier müssen mechatronische, bauphysikalische und konstruktive Aspekte intelligent kombiniert werden, um dem Nutzer ein Optimum an Sicherheit, Effizienz und Komfort zu bieten. In mehreren Vorträgen werden diese Spezialdisziplinen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Markt und Chancen

Auch die aktuellen Marktentwicklungen und das Aufzeigen von Marktchancen kommen nicht zu kurz. Als ausgewiesene Marktexperten zeigen Martin Langen (B+L Marktdaten, Bonn) und Christian Hehenberger (Institut für Marketing und Trendanalysen, Gutau) Ansätze zur Bewältigung der Wirtschaftskrise.

Die vielfältigen Themen und Trends werden in den folgenden sechs Themenblöcken vorgestellt und diskutiert:

  1. Außentüren (Produktnormen, Austauschregeln, Fragen und Antworten rund um die CE-Kennzeichnung)
  2. Innentüren (Produktnorm EN 14351-2, Umweltverträglichkeit, VOC, Marktchancen in Europa)
  3. Tore und Automation (Maschinenrichtlinie, bauphysikalische Anforderungen an automatische Türsysteme, Einsatz Steuerungstechnik, DIN EN 13849-1)
  4. Brandschutz (Brandschutznorm DIN EN 16034, Anwendungsbereich, Anforderungen und Übertragungsregeln europäischer Anforderungen)
  5. Beschläge und Sicherheit (Marktentwicklung, europäische Beschlags- und Einbruchnorm)
  6. Aktuelles und Recht (Praxis EnEV, Komfort und Barrierefreiheit, Umgang mit verdeckten Mängeln)

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