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ivd: „Baugenehmigungen bleiben trotz Anstiegs hinter Bedarf zurück“

(23.11.2014) Die Baugenehmigungszahlen in Deutschland entwickeln sich weiter posi­tiv: Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, wurden von Januar bis September des laufenden Jahres 5,2% mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Ins­gesamt stellten die Bauämter Genehmigungen für mehr als 212.000 Wohnungen aus.

„Das Plus bei den Baugenehmigungszahlen ist eine sehr gute Nachricht - und ein wich­tiger Schritt hin zur Deckung des Bedarfs an Wohnraum, der besonderes in den Groß­städten herrscht“, resümiert Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienver­bands IVD. Besonders positiv bewertet Schick, dass im genannten Zeitraum deutlich mehr Geschosswohnungen genehmigt wurden. Dem Statistischen Bundesamt zufolge entfielen von mehr als 184.000 genehmigten Einheiten in Wohngebäuden rund 94.500 auf Mehrfamilienhäuser - ein Zuwachs von knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vor­jahreszeitraum (siehe Baulinks-Beitrag vom 18.11.2014).

Mit Blick auf den positiven Trend bei den Baugenehmigungszahlen begrüßt der IVD, dass Neubauwohnungen von der Mietpreisbremse ausgeschlossen werden sollen. „Wird der Gesetzentwurf in seiner jetzigen Form umgesetzt, droht zumindest für Investitio­nen in den Neubau kein Dämpfer“, prognostiziert Schick. Nach Ansicht des IVD muss die Politik hier positive Signale setzen.

Der Vizepräsident betont weiter: „Wohnungsneubau ist nach wie vor das einzige wirk­same Mittel gegen steigende Mieten. Diese sind ein Symptom der Wohnungsknappheit. Anstatt sie zu begrenzen, täte die Politik besser daran, die schnelle Bearbeitung von Bauanträgen zu fördern und die Investitionsbedingungen für den Wohnungsbau zu verbessern.“

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