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CO₂-Emissionen in der EU im Jahr 2016 gegenüber 2015 schätzungsweise leicht gesunken

(4.5.2017) Das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) schätzt, dass die CO₂-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger in der Europäischen Union (EU) im vergangenen Jahr gegenüber 2015 um 0,4% zurückgegangen sind. CO₂-Emissionen machen rund 80% der gesamten EU-Treibhausgasemissionen aus und Sie werden von etlichen Faktoren beeinflusst - wie beispielsweise ...

  • klimatischen Bedingungen,
  • wirtschaftlichem Wachstum,
  • der Bevölkerungsgröße sowie
  • Verkehrs- und Industrieaktivitäten.

Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass Einfuhren und Ausfuhren von Energieprodukten eine Auswirkung auf die CO₂-Emissionen des Landes haben, in dem fossile Energieträger verbrannt werden: wird beispielsweise Kohle importiert, folgt daraus ein Anstieg der Emissionen. Hingegen hat die Einfuhr von Elektrizität keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Emissionen des einführenden Landes, da die Emissionen im ausführenden Land verzeichnet werden, in dem die Elektrizität produziert wurde.

Veränderungen der CO₂-Emissionen in der EU im Jahr 2016 gegenüber 2015

Nach Schätzungen von Eurostat erhöhten sich die CO₂-Emissionen 2016 in der Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten. Der größte Anstieg wurde in Finnland (+8,5%) verzeichnet, gefolgt von Zypern (+7,0%), Slowenien (+5,8%) und Dänemark (+5,7%). Rückgänge wurden in elf Mitgliedstaaten registriert, insbesondere in Malta (-18,2%), Bulgarien (-7,0%), Portugal (-5,7%) und im Vereinigten Königreich (-4,8%).

In Deutschland stiegen die CO₂-Emissionen 2016 gegenüber dem Vorjahr um 0,7%. Der Anteil Deutschlands an den gesamten CO₂-Emissionen der EU lag 2016 bei 22,9%.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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