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In den ersten zwei Monaten 4,0% mehr genehmigte Wohnungen als Anfang 2019

(28.4.2020) Im Januar und im Februar 2020 (als die Corona-/COVID-19-Krise noch ganz weit entfernt war) wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 51.300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen weiter mitgeteilt hat, waren das 4,0% mehr Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind sowohl die Baugenehmigungen für neue Gebäude als auch für Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden enthalten.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden in den ersten beiden Monaten 2020 rund 45.100 Wohnungen genehmigt. Das waren sogar 5,8% oder 2.500 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei entwickelte sich die Zahl der Baugenehmigungen ...

  • für Mehrfamilienhäuser positiv um 7,9%,
  • für Zweifamilienhäuser ebenfalls um 7,6% und
  • für Einfamilienhäuser negativ (-1,7%).

Wesentlich mehr umbauter Raum bei neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden

Bei den neu zu errichtenden Nichtwohngebäuden, die von Januar bis Februar 2020 genehmigt wurden, erhöhte sich der umbaute Raum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24,2% auf 37,2 Mio. m³. Dies ist der höchste im Zeitraum Januar bis Februar gemessene Wert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1995. Dabei ist zu berücksichtigen, dass dieser Wert in der Vergangenheit zum Teil sehr stark schwankte.

Bauüberhang

Zur Erinnerung: Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität, da Baugenehmigungen geplante Bauvorhaben darstellen. Allerdings nimmt die Zahl der Bauvorhaben, die noch nicht begonnen bzw. noch nicht abgeschlossen wurden (der sogenannte Bauüberhang), seit einigen Jahren bemerkenswert zu. Die tatsächliche Entwicklung der Bautätigkeit wird durch die Entwicklung der Baufertigstellungen dargestellt.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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