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Full-Service von Teckentrup für realen Datenschutz mit Türen in Rechenzentren


Foto © Teckentrup
  

(11.12.2020) Datenschutz ist nicht nur etwas Virtuelles oder ein Stück Software: Damit die installierte Netzwerk- und Computerhardware geschützt vor realen Angriffen unterbrechungsfrei arbeiten kann, müssen Rechenzentren hohe Anforderungen u.a. an den Einbruch-, Rauch-, Feuer- und Personenschutz erfüllen. Damit rückt vor allem ein Bauteil in den Fokus: die Tür. Teckentrup hat aufgrund der komplexen Anforderungen in Serverfarmen ein abgestimmtes Ser­vice- und Beratungsangebot für Objekte dieser Größenordnung entwickelt, bei denen oft mehr als 400 Türen mit diversen Anforderungen benötigt werden.

Gefordert: Mehr als Brandschutz

Der Aufbau eines Rechenzentrums zeigt schnell, dass hier erhöhte bauliche Anforderungen gelten: Das Gefahrenpotenzial umfasst Feuer, Wassereinbruch, Ausfall der Kühlung, unbefugten Zutritt und Kontamination durch Staub. Wände, Böden und Decken müssen nach den jeweiligen Feuerwiderstandsklassen „feuerhemmend“, „hochfeuerhemmend“ oder feuerbeständig“ ausgebildet werden. Dabei geht es weniger um Schutz vor Bränden im Rechenzentrum selbst. Dort werden Brandherde in der Regel durch Früherkennungs-Anlagen (EFS, „earlyfiredetection“) schnell erstickt. Problematischer ist Feuer in angrenzenden Räumen. Hier kommen die Türen ins Spiel. Sie sind feuerhemmend oder feuerbeständig zu planen, so dass sie 30, 60 oder 90 Minuten Feuer widerstehen. Dabei müssen sie besonders dicht sein. Das gilt insbesondere auch international. „Unsere Türen weisen deshalb europäische Zertifikate vor, für viele Länder sind nationale Zulassungen verfügbar“, erklärt Pascal Seliger, Vertriebsleiter International bei Teckentrup.

Auch Schutz gegen Rauchgas, Spritzwasser und Drucklasten ist in einigen Gebäudeteilen unabdingbar. Unterschätzt wird beispielsweise die Gefährdung durch Rauch, der korrosiv wirken kann und dann Materialien von IT-Systemen angreift. Selbst weiter entfernte Brände sind also eine Gefahr - Gase legen schnell weite Strecken zurück. Herr Seliger empfiehlt deshalb: „Für Rauchschutzabschlüsse in Rechenzentren empfehlen wir Rauchgasdichtigkeit nach EN 1634-3“.

Hinzu kommen der Einbruchschutz, der mindestens Widerstandsklasse RC 2, besser RC 3 aufweisen sollte, und auch die Zugangstechnik braucht ein Konzept: Da innerhalb eines Rechenzentrums häufig mehrere Parteien zusammenkommen, muss eine geregelte, abgestufte Zutrittskontrolle für definierte Zonen im Gebäude geschaffen werden. Unter Umständen haben diese wiederum verschiedene Anforderungen an die Sicherheit und daraus resultierend auch unterschiedliche Anforderungen an die Zugangstechnik - beispielsweise elektrische Schlösser, Magnetkontakte, Riegelkontakte, Panikfunktionen und deren Kompatibilität zu Kartenlesegeräten, Fingerabdrucksensoren etc.

Foto © Lindner Group

Eine große technische Herausforderung stellt die Bauweise der Serverräume (Cages) dar. Aufgrund der dort üblichen Doppelböden gelten beim Brandschutz die Anforderungen für „erhöhte Einbaulagen“ in Verbindung mit Leichtbauwänden. Teckentrup bietet eine Feuerwiderstandsklasse bis 90 Minuten in erhöhten Einbaulagen ohne projektspezifische Zulassung (Zulassung im Einzelfall) an.

Immer häufiger werden auch Überformate für Türen angefragt, da die Serverschränke in den „Data Halls“ immer größer werden. Dafür eignen sich dann Druck- und Sicherheitstüren, die Teckentrup bis zu einer Größe von 3.000 x 3.000 mm anbietet.

Weitere Informationen zu Funktionstüren und Zutrittssystemen in Rechenzentren können per E-Mail an tTeckentrup angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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