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Winkhaus' Anti-Panik-Verriegelung panicLock AP4 - ein EN 179-/EN 1125-Multitalent

(16.12.2020) Notausgänge und Fluchttüren in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden müssen ganz unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Darum hat Winkhaus mit der Anti-Panik-Verriegelung panicLock AP4 ein System entwickelt, das sich an die diversen Aufgaben flexibel anpassen lässt.

Fotos © Winkhaus 

Mit panicLock AP4 lassen sich sowohl ein- als auch zweiflügelige Außentüren in Flucht- und Rettungswegen absichern. Konkret kann beispielsweise für einflügelige Türen gemäß EN 179 dieselbe Verriegelungsvariante verwendet werden, wie für Türen, die den Anforderungen der EN 1125 entsprechen. Gleiches gilt für die Ausstattung der aktiven Gehflügel zweiflügliger Voll-Panik-Türen. Auch hierbei lassen sich mit derselben Verriegelung beide Normtypen realisieren. Ebenso anpassungsfähig zeigt sich panic­Lock AP4 im Zusammenspiel mit Profilzylindern. Denn es können Zylinder sowohl mit als auch ohne Freilauffunktion eingebaut werden. Das vergrößert die Gestaltungsspielräume in einem Bereich, der strengen Vorschriften unterliegt.

Viele Kombinationsmöglichkeiten

Das Programm von panicLock AP4 hat für alle relevanten Variationen von Panikfunktionen (B, D, E) passende Komponenten in petto - also beispielsweise auch für Kombinationen von Innendrücker und Außenknauf oder mit Innen- und Außendrücker. Gleichermaßen groß sind auch die Kombinationsmöglichkeiten mit Zubehörteilen wie Griffen und Stangen namhafter Hersteller.

Die AP4-Verriegelungen entsprechen den sicherheitsrelevanten Merkmalen der DIN 18251-3 und der EN 14351-1. Sie halten die Vorgaben BauPvO einschließlich der CE-Kennzeichnung ein. Die Variante für einflügelige Türen trägt außerdem das SKG**-Zeichen.

Jederzeit offene Fluchtwege

Neben Türen aus Kunststoff sollen besonders auch Vollpanik-Türen aus Aluminium und Holz von dem System profitieren können: So mindert beispielsweise sein Toleranzausgleichsmechanismus Einflüsse von Falzluftschwankungen. Und mit der Umschaltfunktion B mit geteilter Nuss und einem Drücker sowohl auf der Innen- und als auch auf der Außenseite sorgt panicLock AP4 dafür, dass der Fluchtweg jederzeit offen ist und umgekehrt von außen kein Unberechtigter Zutritt hat. In dieser Ausstattung bietet sich eine solche Tür besonders für Schulen an. Denn Schließberechtigte wie Lehrer oder Hausmeister können morgens über den Schließzylinder den Außendrücker der Tür aktivieren und abends wieder ausschalten. So ist in den Nachtstunden der Zugang von außen verwehrt. Von innen lässt sich die Tür rund um die Uhr als Fluchtweg öffnen.

Neben dem AP4-Programm stehen Türprofis auch die automatisch verriegelnden Winkhaus Systeme (z.B. panicLock AV3 OR AP179 und das vollmotorische panicLock blueMotion EN1125/179) zur Verfügung.

Notausgangstüren bequem überwachen

Auf Wunsch lassen sich mit panicLock AP4 ausgestattete Türen auch mit einem speziellen elektronischen Schlosskontakt zur Türüberwachung ergänzen und so zum Beispiel an Alarmanlagen anbinden.

Der kabelgebundene elektronische „Verriegelungs-Schalt-Kon­takt VSK“ (Bild rechts) fragt den Verriegelungs-Zustand des Panik-Schlosses ab und gibt ein Signal, ob das Schloss verriegelt oder geöffnet ist. Kombiniert man diese Funktion mit einer zusätzlichen Tür-Zustandsüberwachung, lässt sich außerdem erkennen, ob der Türflügel geöffnet oder geschlossen ist. Auch zur Nachrüstung von Anti-Panik-Türen, die mit der Verriegelung panicLock AP4 ausgestattet sind, ist diese Lösung geeignet. Der VdS zertifizierte den „Verriegelungs-Schalt-Kon­takt VSK“ nach Klasse C.

Weitere Informationen zur Anti-Panik-Verriegelung panic­Lock AP4 können per E-Mail an Winkhaus angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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