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Modernisierung mit den Bau- und Werkstoff Holz

  • Alle fünf Jahre wird renoviert
  • Drei von vier Hausbesitzern bevorzugen bei der Modernisierung Holz
  • Fünf Broschüren vom Holzabsatzfonds zum Thema

Modernisierung, Bauholz, Holz, Holzhaus, Dachausbau, Ausbau, Umbau, Trennwände, Holzkonstruktion, Holzverkleidung, Wandverkleidung, Deckenverkleidung(6.11.2005) Wohnwünsche verändern sich - entsprechend oft wird in Deutschlands Häusern gehämmert, gebohrt und gesägt. 80 Prozent aller Immobilienbesitzer renovieren mindestens alle fünf Jahre. Das ergab eine aktuelle Studie des Kölner Marktforschungsinstituts psychonomics im Auftrag einer großen Lebensversicherung. Ein Material, das besonders oft zum Einsatz kommt, ist Holz. Nach einer Untersuchung der Universität Hamburg setzen drei von vier Hausbesitzern beim Modernisieren, Um-, An- oder Ausbauen der eigenen vier Wände auf den natürlichen Bau- und Werkstoff. Der Grund: Der nachwachsende Rohstoff ist im Preis moderat, leicht zu verarbeiten und flexibel verwendbar. Ob beim Verschönern der Wohnräume, beim Dachausbau oder bei der Fassadensanierung - Holz eröffnet viele Möglichkeiten für die individuelle Gestaltung und für vielfältige Eigenleistungen.

Aus-, An- und Umbau

Durch sein geringes Gewicht bei hoher Tragfestigkeit fügt sich der Werkstoff gut in das vorhandene Bauwerk ein, ohne dabei die Statik zu belasten. Daher gilt Holz als idealer Baustoff für Dachaufstockungen und Anbauten. Zum Vergleich: Eine Stahlbetondecke ist oftmals dreimal schwerer als eine Holzbalkendecke. Darüber hinaus können einzelne Bauteile wie eine Dachgaube oder komplette Wände im Holzbau- oder Zimmereibetrieb weitgehend vorgefertigt und so innerhalb kürzester Zeit montiert werden. Dadurch entsteht ohne großen zeitlichen und finanziellen Aufwand zusätzlicher Wohnraum. Eine Aufstockung in Holzbauweise ist üblicherweise in einem Tag regendicht.

Auch wenn es um eine Veränderung der Raumaufteilung geht, ist Holz eine Alternative zu anderen Baustoffen. Denn die Trennwände - bestehend aus einer Holzkonstruktion, die mit Holzwerkstoff- oder Gipsbauplatten verkleidet ist - lassen sich ebenso einfach und schnell errichten wie später wieder entfernen. Dämmstoffe in den Hohlräumen sorgen für ausreichenden Schallschutz.

Fassaden

Fassadensanierung, Fassadenverkleidung mit Holz, Holzfassade, Fassade aus Holz, Holzfassaden, Wärmedämmung, Holzbau, Außenwand, baulicher Holzschutz, Außenwände, Fassade, Holzbekleidung, HolzwerkstoffeWer die Wärmedämmung seines Hauses verbessern möchte, sollte ebenfalls zu Holz greifen. Mit einer Holzfassade ist es auf preiswerte, sichere und einfache Art - selbst für den Heimwerker - möglich, die Außenwände zusätzlich zu dämmen, um die Kälte draußen und die Wärme drinnen zu halten. Denn Holz ist von Natur aus ein schlechter Wärme- bzw. Kälteleiter. In Kombination mit einer zusätzlichen Wärmedämmung halten Holzfassaden das Mauerwerk frostfrei und lassen die Temperatur der Innenwände steigen. Dadurch können die Kosten fürs Heizen deutlich gesenkt werden. Eine Holzfassade lässt sich an jeder Außenwand montieren. Die alte Fassade, beispielsweise aus Putz oder Ziegelsteinen, muss nicht verändert werden.

Wand und Decke

Kaum eine andere Baumaßnahme an Wand und Decke steigert den Wohnwert so sehr wie eine Holzbekleidung. Sie bietet die Möglichkeit, Raumachsen zu betonen und Akzente zu setzen. Schon durch die Ausrichtung der Wandverkleidung - senkrecht, waagerecht oder diagonal - lässt sich die Wirkung eines Raums beeinflussen. Deckenbekleidungen können das optische "Gewicht" eines Raums verändern. Helle Flächen lassen Räume höher erscheinen, dunklere Holzarten machen sie optisch niedriger und können so eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Darüber hinaus erfüllen Wand- und Deckenverkleidungen auch praktische Funktionen. Sie gleichen beispielsweise Unebenheiten oder Niveau-Unterschiede aus und bieten Raum für eine zusätzliche Installationsebene für Strom- und Sanitärleitungen. Mit etwas handwerklichem Geschick können Holzbekleidungen in Eigenleistung montiert werden. Sie werden in der Regel auf eine Lattung als Unterkonstruktion geschraubt oder geklammert. Zuvor sollte jedoch der Untergrund kontrolliert werden: Wände oder Decken müssen trocken sein. Grobe Mauerwerks- oder Putzschäden sind zu sanieren. Alte Anstriche oder Tapeten können hingegen bleiben.

Fußböden

<---->Einen unverwechselbaren natürlichen Charme verleihen Holzfußböden jeder Wohnung. Nicht umsonst verzeichnen Parkett und Co. seit Jahren erhebliche Zuwachsraten. Im vergangenen Jahr verlegten die Deutschen allein 20,2 Millionen Quadratmeter Parkett. Das waren 500.000 Quadratmeter mehr als im Jahr 2003. Ob Massivholz-Parkett, Fertigparkett oder Dielen – Holzfußböden heimischer Baumarten wie Buche, Eiche und Ahorn überzeugen nicht nur aus ästhetischer Sicht. Sie sind robust, widerstandsfähig und langlebig. Selbst nach jahrelanger Nutzung können sie einfach abgeschliffen werden und erstrahlen mit einer neuen Oberflächenbehandlung wieder wie neu.

Angenehmes Raumklima durch Holz

Ziel der meisten Renovierungsarbeiten ist, die Wohnräume optisch zu verschönern und die Wohnqualität zu erhöhen. Der natürliche Baustoff Holz ist wegen der einzigartigen Ausstrahlung auf den Menschen und der Bedeutung für das allgemeine Wohlbefinden erste Wahl. Er trägt auf Grund seiner feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften zu einem gesunden Raumklima bei. Holz nimmt wie eine natürliche Klimaanlage Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und speichert sie. Sobald die Luft zu trocken wird, beispielsweise durch Heizen im Winter, wird die Feuchtigkeit wieder abgegeben. Durch diese regulierende Wirkung unterstützt Holz auch die Vermeidung von Schimmelbildung.

siehe auch:

  • Holzabsatzfonds
    Neutralitäts-Check: Der Holzabsatzfonds, Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft, ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die unter der Aufsicht des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft steht. Aus dieser Konstellation heraus beklagt z.B.  die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau, dass die Regierung die Steinindustrie benachteilige (siehe Charta für Holz")
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