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Neues Weru-Fenster setzt auf Rehau-Materialtechnologie

(18.4.2008; fensterbau/frontale-Bericht) Auf der fensterbau/frontale präsentierte die Weru AG eine neue Version ihres Thermico-Fensters. Sie entstammt einer Kooperation mit Rehau, einem der Weltmarktführer in der Polymerverarbeitung. Das Unternehmen entwickelte einen faserverstärkten Werkstoff namens Rau-Fipro und setzt dieses Material u.a. selbst auch zur Herstellung von Fensterprofilen ein (siehe Beitrag "Neuartige Rehau-Fensterprofile aus faserverstärktem Kunststoff" vom 6.4.2008).


Thermico-Fenster mit der symbolischen Darstellung der Faserverstärkung

Mega-Trend Energieeinsparung

Mit dem Rehau-Material lässt sich eine so hohe Stabilität erreichen, dass bei Thermico-Fenstern in den meisten Fällen auf eine Stahlarmierung verzichtet werden kann - somit fällt wieder eine Wärmebrücke. In die Profile mit einer Bautiefe von 86 mm können zusätzlich dämmende EPS-Elemente integriert werden, die den Wärmeschutz zusätzlich erhöhen - bis hin zum Passivhausstandard. "Wir setzen uns mit dem neuen Weru-Thermico an die Spitze der im Fensterbau zu realistischen Bedingungen erzielbaren Energieeinsparwerte", versichert Dieter Frost, Bereichsleiter Marketing, "unsere Fachbetriebe können damit den Kundenwunsch nach Senkung der Heizkosten voll und ganz erfüllen, und dazu zahlreiche weitere Nutzenvorteile offerieren." Für die Verantwortlichen bei Weru ist die Zukunftsfähigkeit des neuen Systems der entscheidende Qualitäts- und Vermarktungsfaktor, da die erzielbaren Uw-Werte (je nach Ausstattung und Verglasung bis zu 0,7 W/m²K) die Anforderungen künftiger Verschärfungen der Energieeinsparverordnung heute schon erfüllen würden.

Extrem stabil, langlebig, leicht zu reinigen

Für die Zukunft setzt das Weru-Thermico-Fenster neben dem hohen Energiespareffekt vor allem auf die besondere Stabilität des Faserverbundmaterials. Dessen spezielle Eigenschaften, die Zusammensetzung der Bauteile und eine ausgefeilte Produktionstechnologie lassen bemerkenswerte statische Eigenschaften erwarten. Die Profile besitzen verstärkte Schraubkanäle mit zusätzlichen Queraussteifungen (integriertes Verstärkungssystem IVS). Aufgrund der Stabilität des Materials kann auf zusätzliche Stahlarmierungen in der Profilkonstruktion weitestgehend verzichtet werden. In Eckstabilitäts-, Schlagregen- und Winddrucktests - unter anderem beim Institut für Fenstertechnik in Rosenheim - erzielten Profil bzw. Fenster durchweg herausragende Werte. In der Praxis heißt dies z.B., dass bei bodentiefen und geschosshohen Elementen mit dem Thermico-System Größenmaße bis zu 1300 x 2600 mm möglich sind. Das bedeutet in der konkreten Anwendung etwa 30 Prozent mehr Licht in den Wohnräumen und eine Erhöhung der passiven Solargewinne. Hierzu tragen auch die schlanken Ansichtsbreiten bei. Die spezielle Materialkomposition mit dem faserverstärkten Werkstoff bildet eine glatte Oberfläche mit entsprechenden Vorteilen bei Reinigung und Pflege - auch auf der Innenseite des Rahmenprofils, das ohne Nut und Rillen auskommt.

Maßgerechte Sicherheitsausstattung bis WK3

Dem Thema Einbruchhemmung will auch das neue Weru-Thermico Rechnung tragen - mit einer hohen Basissicherheit in der Standardausstattung und einfachen Aufrüstmöglichkeiten bis hin zu WK2. Weru-Thermico-Fenster werden dazu mit einbruchhemmenden Design-Sicherheits-Schließstücken ausgestattet, die in einem eigenen Schraubkanal befestigt sind. Das bedeutet ein gewisses Sicherheitsplus, z.B. gegen Aufhebeln. Optional können die Profile mit einer zusätzlichen Stahlarmierung versehen werden und erreichen dann WK3-Niveau. Das Weru-Thermico-Fenster gibt es als Variante auch mit Weru secur, dem kabellosen integrierten Überwachungs- und Alarmsystem: Es überwacht den Beschlag und auf Wunsch auch das Glas. Bei Manipulationsversuch von außen ertönt ein extrem lauter und schriller Alarmton (siehe Beitrag "Weru secur - Fenster mit eingebautem Alarmsystem" vom 30.30.2005).

Ausführungsvarianten und Design

Neben der 2fach-Standardverglasung Weru-Extra-Therm (Ug-Wert 1,1 W/m²K) stehen eine weitere 2fach- sowie insgesamt vier 3fach-Verglasungen (Ug-Werte von 0,9 W/m²K bis 0,4 W/m²K) zur Verfügung. Weru-Thermico gibt es in allen gängigen Ausführungsvarianten ...

  • als ein- und mehrteiliges Fenster,
  • als ein- und mehrteilige sowie verstärkte Balkontür,
  • als Schiebekippfenster und -tür sowie
  • als Schräg- und Rundbogenfenster.

Das leicht abgeschrägte flächenversetzte Profil sorgt für das charakteristische Design des Fensters. Durch schmale Ansichtsbreiten der Profile erhält die Fassade eine schlanke und leicht wirkende Optik. Fünf innenliegende, sieben aufgesetzte und eine glasteilende Sprosse sowie zehn Farbvarianten sollen den Sortimentsumfang zum Lieferstart (September 2008) abrunden.

RAL-Gütezeichen verliehen

Im Rahmen der fensterbau/frontale in Nürnberg wurde der Weru AG für das neue Thermico-Fenster das RAL-Gütezeichen verliehen: Ulrich Sieberath, Leiter des Rosenheimer Instituts für Fenstertechnik (ift) und Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF), überreichten die Urkunde an den Vorstandsvorsitzenden der Weru AG, Dr. Axel J. Stenger:


Weru ist damit der erste Fensterhersteller im Markt, der das RAL-Gütezeichen für ein Fenstersystem auf Basis der neuen Materialgeneration (faserverstärkter High-Tech-Werkstoff) erhielt.

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